Meine Seite

Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Rivlin Plant beschleunigte Begnadigung für Strafgefangene

Präsident Reuven Rivlin erwägt ein beschleunigtes Begnadigungsprogramm für Strafgefangene in israelischen Gefängnissen, sagte er bei einem Besuch im Gefängnis von Tzalmon im Norden Israels.

„Die Zeit zwischen Rosh Hashana und Yom Kippur sind Tage, in denen Vergebung und Begnadigung primäre Themen sind und das ist der richtige Zeitpunkt, um mich mit Ihnen zu treffen“, sagte Rivlin den Gefangenen.

Das beschleunigte Begnadigungsprogramm würde in den kommenden Monaten umgesetzt werden, wobei die Begnadigungen selbst vor dem israelischen Unabhängigkeitstag im kommenden Jahr umgesetzt würden, der den 70. Jahrestag der Gründung des Staates kennzeichnet.

„Ich bekomme zahlreiche Anträge auf Begnadigung von verurteilten Straftätern“, sagte der Präsident im Gefängnis. „Einige dieser Anfragen beinhalten emotional bewegte Geschichten über die Rehabilitation.“

Als Präsident ist Rivlin ermächtigt, jeden Gefangenen zu begnadigen und das sagte er auch bei seinem Besuch: „Eine Begnadigung liegt in der Verantwortung des Präsidenten. Es ist eine große Ehre, aber auch eine große Verantwortung.“

Präsident Rivlin besuchte mehrere Abteilungen des Gefängnisses, darunter eine in der ehemalige Suchtkranke erfolgreich therapiert wurden und eine andere, in der Sträflinge erfolgreich eine Ausbildung in einer Reihe von Berufen absolviert haben.

„Sie, die in Ihrer Arbeit erfolgreich sind beweisen, dass die Philosophie richtig ist, das Menschen die etwas falsch gemacht haben rehabilitiert und ihnen ihre Fehler vergeben werden können. Auch diejenigen die etwas falsch gemacht haben, verdienen eine zweite und sogar eine dritte Chance“, fügte Präsident Rivlin hinzu.

 

Von am 28/09/2017. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Durch einen technischen Fehler, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet!

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.