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Belgien stellt Haftbefehl gegen einen Iraner aus der in Frankreich inhaftiert ist

Belgien hat einen Europäischen Haftbefehl gegen einen Mann aus dem Iran ausgestellt, der in Frankreich inhaftiert ist. Er wird verdächtigt, an einem Anschlag auf eine iranische Kundgebung in den Außenbezirken von Paris beteiligt gewesen zu sein.

Die belgischen Behörden untersuchen bereits zwei Belgier iranischer Abstammung, die sie am Samstag, dem Tag des Treffens des Nationalen Widerstandsrates Irans (NCRI) festgenommen hatten, mit 500 Gramm eines selbstgemachten explosiven Gemisch und einer Sprengvorrichtung in ihrem Auto.

An dem Treffen der iranischen Oppositionsgruppe im Exil, nahm auch Donald Trumps Anwalt Rudy Giuliani teil.

„Ein europäischer Haftbefehl wurde von den belgischen Behörden ausgestellt (für den Verdächtigen in Paris)“, sagte die französische Justiz am Mittwoch.

Ein in Österreich ansässiger iranischer Diplomat wird auch in Deutschland zu dem Vorfall befragt.

Der Iran hat gesagt, er habe nichts mit der Verschwörung zu tun und sei bereit, bei der Untersuchung zu helfen. Sie beschuldigt die Volksmujaheddin, die Hauptkomponente des NWRI, für den Anschlag verantwortlich zu sein.

Französische Beamte haben sich geweigert, zu dem Fall Stellung zu nehmen, da die Art des Vorfalls unklar und sehr heikel sei.

Nach dem Rückzug der USA aus dem Iran-Atomabkommen von 2015 haben sich die europäischen Unterzeichner Großbritannien, Frankreich und Deutschland geschworen, das Abkommen zu retten, obwohl die USA sie zum Rückzug zwingen.

Jedes Anzeichen, dass die iranischen Behörden hinter dem Komplott in Frankreich stecken, könnte es für politische Führer in Europa, insbesondere für Präsident Emmanuel Macron, politisch kompliziert machen, den Deal weiter zu unterstützen.

Das österreichische Außenministerium sagte am Dienstag, dass es den diplomatischen Status des 46-jährigen iranischen Diplomaten Assadollah A. aberkannt habe, der in Deutschland verhaftet wurde, weil er verdächtigt wird, Kontakt zu den beiden in Belgien Verhafteten gehabt zu haben.

Irans Außenministerium hat die Vorwürfe gegen den Diplomaten als grundlos zurückgewiesen.

 

Von am 04/07/2018. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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