Meine Seite

Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Prozess gegen Frau Netanyahu soll heute beginnen

Der Prozess gegen Frau Sarah Netanyahu, die Ehefrau von Premierminister Binyamin Netanyahu, soll am Sonntag im Jerusalemer Bezirksgericht eröffnet werden. Die Anwälte von Frau Netanyahu sind optimistisch, dass der Fall außergerichtlich oder zumindest schnell abgeschlossen wird.

„Zum ersten Mal in der Geschichte wurde eine Anklage auf der Grundlage von Ausgaben für Essen erhoben, die von der Staatsanwältin Meni Naftali gegen Frau Netanyahu angeordnet wurde. Die Untersuchung gegen Frau Netanyahu wurde nicht nach den gültigen Regeln geführt. Diese Anklage wird keine Folgen halten.“

Frau Netanyahu wurde im Juni zusammen mit ihrer Assistentin Ezra Seidoff angeklagt. Die Anklage wirft den beiden eine Reihe von Betrugsdelikten vor, einschließlich der Veruntreuung von Staatsgeldern, dem Empfang illegaler Leistungen, Vertrauensbruch und der Fälschung von Dokumenten. Die Anklagepunkte beziehen sich alle auf die Details der Verwaltung der Residenz des Premierministers.

Laut der Anklageschrift haben sich Frau Netanyahu und Frau Seidoff dazu bekannt, mehr als 350.000 NIS aus Staatskassen entnommen zu haben, um Essenslieferungen an die Residenz des PM zu bezahlen. Gemäß den Regeln für den Haushalt des Ministerpräsidenten, sind vorbereitete Essenslieferungen verboten, da ein Vollzeitkoch für die Zubereitung von Mahlzeiten zur Verfügung stand.

 

In der Anklageschrift heißt es, die beiden Frauen hätten sich verschworen die Fakten falsch darzustellen und behaupteten, die Mahlzeiten seien bestellt worden, weil kein Koch angestellt gewesen sei.

 

Von am 07/10/2018. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Durch einen technischen Fehler, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet!

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.