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Arabische Terroristin soll auf der virtuellen Veranstaltung der San Francisco State University sprechen

Eine palästinensisch-arabische Flugzeug-Entführerin soll bei einer virtuellen Diskussionsrunde sprechen, die von der San Francisco State University organisiert wird.

Leila Khaled. Foto: Archiv

Leila Khaled war Teil eines Teams, das im August 1969 den TWA-Flug 840 auf seinem Weg von Rom nach Tel Aviv entführte. Ein Jahr später nahm sie an dem Versuch teil, einen El Al-Flug von Amsterdam nach New York City zu entführen, es sollte eine Reihe von gleichzeitigen Entführungen durch die Volksfront zur Befreiung Palästinas werden.

Khaled wurde in London festgenommen, wohin der Pilot das Flugzeug umleitete, und später im Austausch gegen Geiseln einer anderen Entführung freigelassen. Sie lebt in Amman, Jordanien.

Die 76-jährige Khaled wird im Rahmen einer Veranstaltung am 23. September sprechen, die von der Abteilung für arabische und muslimische Ethnien und Diasporastudien der Universität zum Thema „Palästina lehren“ organisiert wird. Ihre Diskussion trägt den Titel „Gerechtigkeit und Widerstand: Ein Gespräch mit Leila Khaled.“ Sie gilt als palästinensische Feministin und Militante Terroristin.

Jüdische Gruppen in San Francisco sowie nationale jüdische Organisationen haben die Entscheidung der Universität, Khaled eine Plattform zu geben, kritisiert.

„Eine Einladung an eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, mit einer Klasse zu sprechen, sollte nicht als Bestätigung ihres Standpunkts ausgelegt werden“, heißt es in einer Erklärung der Universität an The Jewish News of Northern California und andere Medien. „Hochschulbildung und College-Erfahrung sind eine Gelegenheit, unterschiedliche Ideen, Standpunkte und Berichte über Lebenserfahrungen zu hören.“

In der Erklärung, über die der Forward berichtete, sagt das Büro der Universitätspräsidentin Lynn Mahoney: „Wir erkennen an, dass die Ausübung der Redefreiheit und der akademischen Freiheit zu Unbehagen oder Schmerzen für andere führen kann.“

Khaled hat Berichten zufolge immer noch Verbindungen zur Volksfront für die Befreiung Palästinas, die in den USA, sowie in Kanada, Israel und der Europäischen Union als terroristische Organisation eingestuft ist, berichtete die Jerusalem Post.

Zu den Gruppen, die die Universität kritisiert haben, gehören die Anti-Defamation League, das American Jewish Committee, San Francisco Hillel und der lokale Jewish Community Relations Council.

IN-Redaktion

 

Von am 10/09/2020. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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