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Kushner: Wir werden den Palästinensern nicht hinterherlaufen

Der leitende Berater von US-Präsident Trump, Jared Kushner sagte, dass der Trump-Friedensplan noch auf dem Tisch liegt und die US-Regierung ihn weiterverfolgen will, aber Amerika wird den Palästinenser nicht hinterherlaufen, wenn sie nicht bereit sind, an den Tisch zu kommen.

„Wir haben uns entschieden ihnen nicht hinterherzulaufen, aber sobald sie bereit sind sich zu engagieren, glauben wir, dass wir in der Lage sind, ein Friedensabkommen zwischen ihnen und Israel abzuschließen“, sagte Kushner in einem Telefonat mit Journalisten.

„Wir haben versucht, die Zwei-Staaten-Lösung zu retten“, sagte Kushner. „Wenn wir mit dem Status Quo weitermachen würden … hätte Israel letztendlich das ganze Land im Westjordanland eingenommen.“

Kushner, der kürzlich aus der Region zurückgekehrt war, wies auf die dort erzielten Ergebnisse hin und stellte fest, dass das Treffen der Arabischen Liga einen Aufruf der Palästinensischen Autonomiebehörde, das bevorstehende neue Friedensabkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten zu verurteilen, abgelehnt habe.

„Was wir jetzt im Nahen Osten sehen, ist, dass sich die Gezeiten wirklich ändern und die Länder jetzt tun, was in ihrem besten Interesse ist“, sagte Kushner. „Viele Länder unterstützen die Palästinenser, Amerika unterstützt die Palästinenser, aber die Menschen wollen eine Resolution, die fair und angemessen ist und sie werden ihren eigenen Fortschritt nicht zurückhalten.“

Die Palästinenser waren wütend über Israels Pläne, Siedlungen in Judäa und Samaria souverän zu machen, aber diese Pläne wurden aufgrund des Abkommens zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Vertreter der VAE sagten, die Beendigung der Souveränitätspläne sei Teil des Friedensabkommens und forderten die Palästinenser auf, sich wieder zu engagieren.

US-Präsident Trump wird die Führer Israels und der Vereinigten Arabischen Emirate am 15. September im Weißen Haus zu einer historischen Zeremonie empfangen, bei der die Emirate nach Ägypten und Jordanien die dritte arabische Nation sein werden, um diplomatische Beziehungen zum jüdischen Staat aufzubauen.

IN-Redaktion

 

Von am 11/09/2020. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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