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In Jerusalem geborene US-Bürger dürfen Israel als Geburtsort in Dokumente eintragen lassen

Das US-Außenministerium hat angekündigt, dass ab sofort alle in Jerusalem geborenen amerikanischen Staatsbürger ihren Geburtsort in offiziellen Dokumenten als „Jerusalem, Israel“ angeben können.

Aufgrund politischer Spannungen konnten Juden in den USA, wenn sie in Jerusalem geboren wurden, jahrzehntelang nur „Jerusalem“ auf Pässen und konsularischen Dokumenten vermerkt bekommen.

Sowohl Israel als auch die Palästinensische Autonomiebehörde behaupten, Jerusalem sei ihre Hauptstadt, und der Status der Stadt ist eine der größten Streitquellen im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern.

Im Jahr 2002 verabschiedete der US-Kongress ein Gesetz, das das Außenministerium anwies, „Jerusalem, Israel“ auf Geburtsurkunden zuzulassen. Der damalige Präsident George W. Bush widersetzte sich jedoch dem Kongress und behauptete, sie hätten ihre Grenzen bei der Leitung des Außenministeriums überschritten, wozu nur der Präsident befugt sei. Die Regierung von Präsident Barack Obama nahm Bushs Position ein und 2015 entschied der Oberste Gerichtshof, dass das Gesetz eine Verletzung des Gleichgewichts der Bundesmächte darstellt.

Die Trump-Administration erkannte Yerushalayim 2017 als Hauptstadt Israels an. Auf der Website des US-Außenministeriums heißt es jedoch: „Wir vertreten keine Position zu Fragen des endgültigen Status, einschließlich der spezifischen Grenzen der israelischen Souveränität in Jerusalem oder der Lösung von umstrittene Grenzen. Diese Fragen sind Sache der beteiligten Parteien.“

IN-Redaktion

 

Von am 29/10/2020. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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