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Staraufgebot bei der virtuellen Eröffnung der 34. Jüdischen Kulturtage in München

Iris Berben, Veronika Ferres, Uschi Glas, Herbert Knaup, Axel Milberg, Elmar Wepper, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, München und Oberbayern, der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder, der Bayerische Staatsminister der Justiz Georg Eisenreich, Oberbürgermeister Dieter Reiter, Kulturtage-Präsidentin Judith Epstein und viele weitere Persönlichkeiten eröffneten die jüdischen Kulturtage in München mit ihren engagierten Beiträgen!

(c) Jüdische Kulturtage München 2020

Fast 3600 Zuschauer darunter viele Showbizgrößen, Politiker, Unternehmer, Religionsvertreter… machten sich auf sich auf zu ihrem eigenen „red carpet“ Event im Wohnzimmer – statt wie gewohnt im Gasteig Kulturzentrum- und verfolgten die virtuelle Eröffnung am 14. Nov. 2020, um ein festes Zeichen für ein offenes und tolerantes Miteinander und eine starke, demokratische Wertegemeinschaft in der Stadtgesellschaft zu setzen.

Die innovative Eröffnung der 34. Jüdischen Kulturtage München unter dem Motto „The Jewish Songbook“ präsentierte mit einem inspirierenden Programm den Reichtum und die Vielfalt der jüdischen Kultur. Zu den hochkarätigen Rednern zählten der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, der Bayerischer Staatsminister der Justiz Georg Eisenreich, die Generalkonsulin des Staates Israel Sandra Simovich, Dr. Ludwig Spaenle, Staatsminister a.D. Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe.

Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur wie Iris Berben, Dr. Alice Brauner, Veronica Ferres, Uschi Glas, Marianne und Michael Hartl Katerina Jacob , Anna Maria Kaufmann, Herbert Knaup, Juliane Köhler Axel Milberg, , Nina Ruge, Elmar Wepper sowie Kulturreferent Anton Biebl und Gasteig Boss Max Wagner unterstützen die 34. Jüdischen Kulturtage mit Beiträgen und Grußbotschaften. Als musikalisches Highlight brillierte der international renommierte israelische Ausnahmepianist und Komponist Guy Mintus mit einem Klavierkonzert mit beschwingtem Klezmer und einzigartigen Jazz Interpretationen live direkt aus dem Felicja Blumental Kulturforum in Tel Aviv. Die junge gefeierte Broadway Sängerin Lea Kalisch verzauberte das Publikum mit jiddischen Liedern mit einem Touch Glamour.

Judith Epstein, Vorsitzende des Vorstands der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e. V. kommentierte „Die Sprache der Kultur verbindet. Gerade Zeiten wie diese sind es, die uns vor Augen führen, worauf es ankommt. Ein starkes und tolerantes Miteinander. Denn nur gemeinsam können wir die Herausforderungen dieser Zeiten überwinden. Deswegen bin ich so glücklich darüber, dass die Jüdischen Kulturtage dieser Pandemie nicht zum Opfer fallen, sondern virtuell stattfinden können. So erfahren wir ein Miteinander, das wir niemals verlieren dürfen. Ich freue mich, ein Teil dieses Miteinanders zu sein, denn nur gemeinsam sind wir stark und nur die Vielfalt macht uns so gut.“

Die 34. Jüdischen Kulturtage sorgen bis zum 19. November 2020 zumindest online für ein kleines Highlight im Münchner Kulturherbst und tragen die jüdische Kultur und Tradition in die breite Öffentlichkeit. Zu den weiteren Programmpunkten zählen:

Am Sonntag 15. Nov. 2020 steht von 20:00 bis 21:00 Uhr ein Künstlergespräch von Cathrin Klingsöhr-Leroy, Leiterin des Franz Marc Museums, mit der Münchner Künstlerin Ilana Lewitan zu ihrer vielbeachteten Kunstinstallation „Adam, wo bist du?“ im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München auf dem virtuellen Programm.

Mit ihrer Kunstinstallation erkundet Ilana Lewitan auf 400 Quadratmetern in verschiedenen Stationen das Verhältnis von individueller Identität zu Zuschreibungen durch die Umwelt. Wer bin ich? In welche Schemen ordnet mich meine Umwelt ein? Am Beispiel vornehmlich jüdischer Biografien führt die Installation vor, welche wirkmächtigen, häufig gewalttätigen Potentiale Zuschreibungen von Menschen an Menschen erhalten. Überragt wird die Installation durch ein überdimensionales Kreuz als Symbol der passio, des menschlichen Leidens. So steht im Zentrum der Installation die Frage nach der Menschlichkeit des Menschen: „Adam, wo bist Du?“.

Am Donnerstag 19. Nov. 2020 wird der preisgekrönte Film „Masel Tov Cocktail“: Jung und jüdisch in Deutschland um 11:00 Uhr gezeigt:

„Masel Tov Cocktail“ von Regisseur Arkadij Khaet zeigt auf, was es heißt, als Jude in Deutschland aufzuwachsen. Antisemitische Anfeindungen werden ebenso thematisiert wie Klischees. Dabei ist der Film aber nicht belehrend, sondern als rasanter Roadtrip in einer Coming- of-Age-Geschichte erzählt. 30 Minuten beste Unterhaltung: komisch und eindringlich. Das Format soll vor allem dem Bildungsauftrag der Kulturtage entsprechen und Schulklassen sowie Jugendliche ansprechen. Einführende Grußworte Dr. Ludwig Spaenle, Staatsminister a.D. Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe und Ruppert Grübl, Leiter der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, stellt den Film vor.

Die Programmpunkte der virtuellen Kulturtage werden unter folgenden Links gezeigt und stehen im Anschluss bis Januar 2021 in der Mediathek zur Verfügung.

http://juedischekulturtage-live.de

www.facebook.com/juedischekulturtage

Quelle: Zierer COMMUNICATIONS
Effnerstraße 44-46
D-81925 München

 

Von am 18/11/2020. Abgelegt unter Veranstaltungen. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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