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Vertreter von Juden und Muslimen in Florenz appellieren für interreligiösen Dialog

Vertreter der jüdischen und muslimischen Gemeinden in Florenz, Italien, appellierten zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt, für interreligiösen Respekt und Dialog während „diesem dramatischen Moment im Nahost-Konflikt.“

Der Oberrabbiner der Stadt, Joseph Levi und Imam Izzedin Elzir, trafen sich am Dienstag mit Bürgermeister Dario Nardella. Die drei brachten in einer gemeinsamen Erklärung die Besorgnis der „gesamten christlichen, jüdischen und muslimischen Gemeinden“ zum Ausdruck, über die Gefahr die heute in der Region des Nahen Ostens herrscht.

„Wir beten zum Herrn, dass er die religiösen Führer unserer Gemeinden in den Dienst der ganzen Menschheit stellt, um jede Form von Hass auf andere und die alten Formen von Antisemitismus, Anti-Christentum und Islamfeindlichkeit abwehren.“

In der Region Toskana, wurden das Jüdische Museum und die Synagoge in der Bergstadt Pigitliano am Mittwoch für die Öffentlichkeit geschlossen in Erinnerung an Simone Camilli, den italienischen Associated Press Reporter der in Gaza getötet wurde. Camilli war der Sohn des Bürgermeister von Pitigliano.

Öffentliche Veranstaltungen in der Stadt, wurden bis auf weiteres als Teil der öffentlichen Trauer abgesetzt.

Pitigliano war vor dem Zweiten Weltkrieg ein blühendes Zentrum jüdischen Lebens, aber heute leben dort nur noch wenige Juden. Die Stadt die einst „Klein-Jerusalem“ genannt wurde, produziert koscheren Wein und seine jüdischen Stätten sind wichtige lokale Sehenswürdigkeiten.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 14/08/2014. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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