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Kinder von Holocaust-Überlebenden sind besorgter über Irans nukleare Bedrohung als andere

Eine neue Studie in Israel zeigt, dass erwachsene Kinder von Holocaust-Überlebenden weitaus mehr besorgt über die Bedrohung durch einen nuklearen Iran sind als diejenigen, deren Eltern den Holocaust nicht erlebten.

„Alles in allem hat sich gezeigt: Das die Besorgnis vor einem Atomaren Iran unter Nachkommen von Holocaust-Überlebenden sehr gross ist“, heißt es in einer Studie der Bar-Ilan Universität die von Dr. Amit Shrira geschrieben und in der Fachzeitschrift „Psychological Trauma“ veröffentlicht wurde.

Die Fachzeitschrift ist eine Publikation des American Psychological Association Journal, die sich der Studie von Trauma und seinen Folgen widmet.

Dr. Amit Shrira, erfaßte in seiner Studie zunächst 106 Personen. Davon 63 die nach dem Zweiten Weltkrieg ende 1945 geboren wurden und deren Eltern unter einem Nazi oder Pro-Nazi-Regime lebten. Sowie einer Vergleichsgruppe von 43 Personen die auch nach 1945 geboren wurden, aber deren Eltern europäischer Herkunft sind und vor dem Krieg in nicht von den Nazis besetzte Länder geflohen oder nach Israel ausgewandert sind.

Die Studie fand heraus, dass sich die zweite Generation von Holocaust-Überlebenden weitaus mehr mit der iranischen nuklearen Bedrohung beschäftigt und empfindlicher auf nukleare Bedrohungen reagiert. Je mehr sie an dem Thema interessiert sind, steigt die allgemeine Angst, hat die Studie herausgefunden. Außerdem hatte die zweiten Generation der Holocaust-Überlebenden, eine ominöse Sicht auf die Welt im Allgemeinen.

„Bei der zweiten Generation der Überlebenden sehen wir häufig, dass sie eine Gruppe mit hoher Belastbarkeit und guten mentalen Ressourcen sind“, sagte Shrira in einer Erklärung. „Aber sie haben auch Schwachstellen, die in Zeiten von Stress manifestiert werden können.“

Eine identische zweite Studie von 450 Personen, erbrachte die gleichen Ergebnisse.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

Von am 15/04/2015. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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