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Netanyahu kündigt Eröffnung der israelischen Botschaft in Ruanda an

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu kündigte an, Israel plane die Eröffnung seiner ersten Botschaft in Ruanda und auch Beamte erwägen Direktflüge zwischen den beiden Ländern.

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, der äthiopische Ministerpräsident Hailemariam Desalegn und der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta am Dienstag im State House in Nairobi, Kenia. Foto: Presidential Press Service

Netanyahu gab die Erklärung am Dienstag während seines eintägigen Besuchs in Nairobi, Kenia, bekannt. Er begrüßte die neue Botschaft als Teil seines laufenden Programms zur „Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Israel und afrikanischen Ländern“.

Mindestens drei Personen, darunter ein siebenjähriger Junge, wurden Berichten zufolge in der kenianischen Hauptstadt getötet, als die Polizei Kugeln und Tränengas auf Demonstranten abfeuerte, die gegen angebliche Wahlfälschung protestierten.

Die Eröffnungszeremonie verlief jedoch trotz der Turbulenzen ungehindert. Netanyahu schloss sich einer Reihe von afrikanischen Führern für ein festliches Mittagessen an und hielt danach mit einigen von ihnen bilaterale Treffen ab.

Unterdessen werden Israel und die USA nächste Woche ein Memorandum of Understanding unterzeichnen, das Israel in die Power Africa-Initiative einführen wird. Es handelt sich um ein internationales Programm, das 60 Millionen Haushalte in Afrika bis 2030 an das Stromnetz anschließen soll.

Israels Beteiligung wird als Plattform für israelische Energieunternehmen dienen, um auf dem Kontinent Fuß zu fassen.

Yosef Abramowitz – dessen Unternehmen Energiya Global Capital einer der Gründungspartner von Power Africa ist – wird sich in den nächsten fünf Jahren bereits in zwei Ländern Afrikas, im Rahmen von Solar- und Windinstallationsprojekten im Wert von 2 Milliarden US-Dollar beteiligen.

„Israel wird Partner in einem der größten Hilfsprogramme, die heute zur Verfügung stehen. Diese Initiative ist das Ergebnis von Premierminister Netanyahus Politik den israelischen Einfallsreichtum zu nutzen, um die diplomatischen Beziehungen zu stärken“, sagte Eli Groner, der Generaldirektor des israelischen Ministerpräsidenten.

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Von am 29/11/2017. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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