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Die Palästinenser drohen mit Klagen wegen der Arafat-Tagebücher

Weil die veröffentlichten Arafat-Tagebücher sowohl „gestohlen“ als auch falsch sind, drohte die Arafat-Stiftung jede Partei zu verklagen, die den Besitz deren Inhalts beansprucht.

Die Yassir Arafat-Stiftung teilte am Dienstag mit, sie würde jede Partei verklagen, die einen Teil von Arafats Tagebüchern gestohlen oder behauptet hat, sie zu besitzen.

Die Stiftung bezog sich speziell auf das italienische Magazin L’Espresso, das am Donnerstag die „geheimen Tagebücher von Arafat“ veröffentlichte.

„Was das L’Espresso Magazin über Yasser Arafat Tagebücher veröffentlicht hat, ist illegal und verstößt gegen journalistische Ethik“, sagte Nasser al-Kidwa, Leiter der Yasser Arafat Foundation.

Er versuchte, den Bericht zu diskreditieren indem er behauptete, das Magazin behaupte, „dass ein Dritter die im Bericht zitierten Ausführungen gesehen hat und an das Magazin übergen hat, dass sie nicht direkt besitzt“.

„Gleichzeitig ist sich das Magazin bewusst, dass es die Inhalte illegal und ohne die Zustimmung der Interessenvertreter erhalten hat; Mit anderen Worten, dieses Material wurde gestohlen“, sagte Nasser al-Kidwa in einer Erklärung.

Er behauptete, dass die Auszüge falsch seien und dass es keine Kopien oder Teile von Arafats Notizen im Besitz von irgendjemandem gebe und das die Stiftung, die Inhalte zuerst überprüfen würde, bevor sie der Öffentlichkeit präsentiert würden“.

Das italienische Magazin schrieb, dass die 19 Bände von Arafat „eine Fundgrube für Informationen sind, die politische Vereinbarungen, Kriegshandlungen und Geschäftsoperationen beinhalten, die bis dato unklar geblieben waren“ und den Zeitraum zwischen 1985 und Oktober 2004 abdecken.

Eines dieser Bücher, ist im Yasser Arafat Museum in Ramallah ausgestellt.

Kidwa sagte: „Die Stiftung wird mit der Unterstützung der betroffenen Behörden die notwendigen rechtlichen Maßnahmen ergreifen, um jeden zu bestrafen, der irgendeinen Teil dieser Bücher gestohlen oder beansprucht hat. Wir werden jeden zu verfolgen, der versucht, die Symbolik von Präsident Arafat und seinen kämpfen zu verdrehen.“

Das italienische Magazin behauptete, dass der palästinensische Erzterrorist Arafat ein geheimes Abkommen getroffen habe, um italienische Bürger nicht anzugreifen und Bestechungsgelder von Italiens Führung zu erpressen.

Von Aryeh Savir,
für Welt Israel Nachrichten

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Von am 07/02/2018. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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