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Trump: Palästinenser suchen nicht nach Frieden und Israel auch nicht

US-Präsident Donald Trump sagte einer israelischen Zeitung, dass sowohl Israel als auch die Palästinenser „harte Kompromisse eingehen müssen“, um ein Friedensabkommen zu erreichen.

Der amerikanische Präsident nannte das Atomabkommen mit dem Iran auch „katastrophal für Israel“, während seines Interviews mit dem Chefredakteur von Israel Hayom, Boaz Bismuth, im Oval Office. Die kostenlose Tageszeitung, die sich im Besitz des amerikanischen Milliardärs Sheldon Adelson befindet, der die republikanische Partei und die israelischen Aktivisten maßgeblich unterstützt, veröffentlichte am Sonntag das Interview mit Trump in Englisch und auf Hebräisch.

Trump betonte seinen Wunsch, ein Friedensabkommen zwischen Israel und den Palästinensern zu erreichen. „Im Moment würde ich sagen, dass die Palästinenser nicht darauf aus sind, Frieden zu schließen und sie versuchen auch nicht, Frieden zu schließen. Und ich bin mir nicht unbedingt sicher, dass Israel Frieden sucht. Also müssen wir einfach sehen, was passiert“, sagte Trump. Er fügte hinzu, dass die Siedlungen „es immer schwierig machen Frieden zu schaffen, deshalb denke ich, dass Israel sehr vorsichtig mit den Siedlungen sein muss“.

Trump sagte, es wäre „töricht“ für Israel und die Palästinenser, unter seiner Regierung nicht zu einem Friedensabkommen zu kommen. „Es ist unsere einzige Chance und es wird danach nie mehr passieren“, sagte er.

Trump nannte das Atomabkommen mit dem Iran „eine Vereinbarung die besagt, dass wir schlimme Dinge für Israel tun sollten“ und nannte seinen Vorgänger Barack Obama „absolut schrecklich für Israel“. Trump sagte, die Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Staaten seien derzeit „so gut wie sie lange nicht gewesen sind.“

Er beschrieb seine Deklaration vom 6. Dezember, in der er Jerusalem als Israels Hauptstadt als den Höhepunkt seiner bisherigen Amtszeit anerkenne. „Es war ein sehr wichtiges Versprechen, das ich gemacht habe und ich habe mein Versprechen erfüllt“, sagte er.

In seiner Einleitung zum Interview beschrieb der Herausgeber Trump als verändert. „Er war ernster, nachdenklicher, zog meine Fragen in Betracht, bevor er sie beantwortete und er war auch neugieriger und stellte mir zur Abwechslung viel mehr Fragen“, schrieb die Zeitung Israel Hayom.

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Von am 12/02/2018. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Ein Kommentar zu: Trump: Palästinenser suchen nicht nach Frieden und Israel auch nicht

  1. Gerhard Werner Schlicke

    12/02/2018 at 22:45

    Schade, dass Trump nicht auf den Vorschlag von Netanjahu eingegangen ist, für die Palästinenser auf dem Sinai ein Staatsgebiet zu schaffen.

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