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Online-Anti-Israel-Hetze stieg im Jahr 2017 um 500 Prozent

Die anti-israelischer Hetze durch die Araber ist dank des Internets auf einem allzeit hohen Niveau, sagte Justizministerin Ayelet Shaked am Dienstag auf einer internationalen Veranstaltung in Jerusalem einer Gruppe von Politikern und Medienaktivisten. Im Jahr 2017 seien die Vorfälle von Online-Hetze um mehr als 500 Prozent gegen über 2016 gestiegen.

Shaked sagte den Teilnehmern einer internationalen Konferenz über die Verhinderung von Online-Hetze, der Auftakt für die Zunahme der Hetze war die Ankündigung, dass die Vereinigten Staaten ihre Botschaft nach Jerusalem verlegen würden. „Dieses Ereignis, das in den Medien sowohl in Israel als auch im Ausland breit diskutiert wurde, führte zu einer massiven Reaktion, die zu Gewalt und Terror gegen Israelis durch die „palästinensische Straße“ aufrief, sagte Shaked. „Es ist klar, dass diejenigen, die Terroranschläge ausführen direkt von den Inhalten beeinflusst werden, die sie im Internet sehen.“

Im Jahr 2017, so Shaked, habe das Justizministerium 12.351 Beschwerden über Webseiten eingereicht und gefordert, dass Anstiftung, Gewalt oder andere illegale Materialien entfernt werden. Im Jahr 2016 reichte das Ministerium nur 2.241 Beschwerden ein. Im Jahr 2017 bezogen sich fast drei Viertel der Beschwerden auf anti-israelische und antisemitische Inhalte, ein Viertel auf Gewalt und Terror. Die meisten Webhosting-Unternehmen reagierten, indem sie das anstößige Material entfernten. Aber Shaked fügte hinzu, sie erwarte, dass die Betreiber der Unternehmen die Webseiten hosten, sich selbst überwachen und den Inhalt entfernen würden, ohne dass dazu eine Beschwerde erforderlich wäre.

„Diese Aufwiegelung und Hetze, an der leider auch die Palästinensische Autonomiebehörde beteiligt ist, erfordert unsere ständige Überwachung von Webseiten und sozialen Medien“, sagte Shaked. „Wir haben in Wege investiert, um anstößige Materialien schneller zu identifizieren und zu entfernen. Auf unserer Tagesordnung steht der Kampf gegen Anstiftung, Hetze, Hass und Terror sowie gegen Mobbing, illegale Bilder und rassistische Inhalte“, fügte sie hinzu.

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Von am 20/03/2018. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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