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Junge Liberale Berlin: Zum Antisemitismusfall an der John-F.-Kennedy-Schule

Zu dem erneuten Antisemitismusvorfall an einer Berliner Schule erklärt Lars Rolle, Sprecher der Jungen Liberalen (JuLis) Berlin und Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorfs:

„Ich bin, nicht nur in meiner Funktion als Vorsitzender des Schulausschusses und Mitglied der FDP-Fraktion in der BVV Steglitz-Zehlendorf, sondern vor allem auch als Mensch, zutiefst entsetzt und schockiert über den jüngsten Vorfall an der Zehlendorfer John-F.-Kennedy-Schule. Seit Monaten wird Berlin immer wieder Schauplatz von antisemitischen und israelfeindlichen Vorkommnissen, Tendenz steigend. Eine Entwicklung, die mich nachdenklich stimmt und wütend macht.“

Aus diesem Grund haben sich die JuLis Berlin auch immer wieder solidarisch an die Seite Israels gestellt und gezeigt: Berlin ist eine bunte und vielfältige Stadt. Hass hat hier keinen Platz. Ob mit Kippa vor dem Brandenburger Tor, als Teil der Anti-Al-Quds-Demo oder im alltäglichen persönlichen Einsatz: Die JuLis stehen für eine weltoffene Stadt, die Diskriminierungen von Minderheiten und Gewalt gegen eben jene niemals und unter keinen Umständen tolerieren wird.

Rolle weiter:

„Als bilinguale und weltoffene Schule, welche nicht nur zahlreiche Diplomatenkinder beherbergt, sondern als Treffpunkt verschiedener Nationen gerade sinnbildlich für ein Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Religionen steht, ist es umso schockierender, dass im Jahr 2018 sowas noch immer traurige Realität ist. Es ist gut, dass die Schule nach Bekanntwerden schnell und umfassend reagiert hat und eine vollständige Aufklärung des Falls damit ermöglicht. Als Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft begrüße ich ausdrücklich auch die Einbeziehung des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus.“

David Jahn, Landesvorsitzender der Berliner JuLis, ergänzt:

„Brennende israelische Flaggen, Beschimpfungen, Beleidigungen und Todesdrohungen: Die Zahl antisemitischer Vorfälle in Berlin nimmt zu, das Klima wird schlechter. Doch nicht nur in der Stadt allgemein, auch in den Schulen kommt es jüngst immer wieder zu besorgniserregenden Meldungen. Nach unserem Selbstverständnis sind Schulen ein Hort der Bildung und des Erwachsenwerdens. Ein Ort, an dem im Schutze der Gemeinschaft gelernt und gelebt werden kann, an dem man heranreift und sich im ständigen Miteinander fortentwickelt. Keine Schülerin und kein Schüler sollten jemals wegen der eigenen Identität in Angst die Schule besuchen müssen. Es wird Zeit, den Thema Mobbing und Diskriminierung noch viel stärker entgegenzutreten. Dass die JFK nun in ihrem Umgang mit dem Fall einen guten Anfang macht ist vorbildhaft. Das werden wir unterstützen. Dennoch ist es erschreckend, dass auch dieser Fall über Monate hinweg nicht beachtet wurde.“

Von Lars Rolle
Pressesprecher der Jungen Liberalen Berlin
Junge Liberale Berlin
Dorotheenstr. 56
10117 Berlin
Mobil +49 173 19 27 848
lars.rolle@julis-berlin.de
www.julis-berlin.de

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Von am 27/06/2018. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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