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Die Mutter des entführten Naftali Frenkel sagt vor der UN: „Es kann viel mehr getan werden“

Die Mutter von Naftali Frenkel flehte den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen an, zu helfen ihren Sohn und zwei weitere entführte israelische Jugendliche zu finden.

„Es kann viel mehr getan werden und jeder sollte helfen das es getan wird“, sagte Rachel Frenkel am Dienstagmorgen dem UN-Rat in Genf. „Ich bitte alle, zu tun was sie können, um unsere Jungs zurück zu bringen.“

Ihrer Ansprache folgte die Quartals Debatte des Rates, mit dem Tagesordnungspunkt über die Lage der Menschenrechte in Palästina und anderen besetzten arabischen Gebieten. Es ist der einzige dauerhafte Punkt auf der Tagesordnung des Rates.

Frenkel wurde von Bat-Galim Shaar und Iris Yifrach, den Müttern der beiden anderen Teenager, Gilad Shaar und Eyal Yifrach, die am 12. Juni auf dem Weg nach Hause entführt wurden, begleitet.

Rachel Frenkel (links) bei Ihrer Ansprach an den Rat. Hinter ihr sitzen die beiden anderen Mütter der entführten Israelis. Foto: UN-Watch

Rachel Frenkel (links) bei Ihrer Ansprach an den Rat. Hinter ihr sitzen die beiden anderen Mütter der entführten Israelis. Foto: UN-Watch

Frenkel ergriff während des Zeitfensters, dass der Nichtregierungsorganisation UN Watch zugeteilt war die Gelegenheit, um das Wort an die Mitglieder des Rates zu richten.

Frenkel sagte dem Rat, dass jeder Junge und jedes Mädchen es verdient, nach der Schule unversehrt nach Hause zu ihren Familien zu kommen. „Es ist falsch, Kinder – unschuldige Jungen und Mädchen – zu entführen und sie als Instrumente im politischen Kampf zu benutzen.“

Frenkel schilderte auch, dass Naftali eine SMS geschickt habe um ihr zu sagen, dass er auf dem Heimweg war und sie „seitdem nichts mehr von ihm gehört haben“.

„Es ist der Alptraum jeder Mutter darauf zu warten, dass ihr entführter Sohn entlich wieder nach Hause kommen kann“, sagte sie und beschrieb den Mitgliedern des Rates die entführten Teenager.

Vor ihrer Rede, kritisierten die Mitgliedsländer des Rates Israel und seine Behandlung der Palästinenser, wobei besonders auf den Suchvorgang in der West Bank hingewiesen wurde, um die Jugendlichen zu finden.

Dabei wurde von allen Teilnehmern geschikt vermieden, die Entführung auch nur ansatzweise zu erwähnen. Die Mütter saßen dabei unter den anderen NGO-Sprechern, die Israel zurechtgewiesen und für Kriegsverbrechen beschuldigt hatten.

Am Montag scheiterte im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Erklärung, um die Entführung von Israelis zu verurteilen und das „Bedauern“ über den Tod von sechs Palästinensern auszudrücken, die bei den israelischen Militäroperationen ums Leben kamen.

Jordanien wollte den Tod der Palästinenser stärker zur Sprache bringen, aber die Vereinigten Staaten legten ihr Veto ein und sagten, sie würden sich keiner Aussage anschließen, die Israel direkt kritisiere.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

Von am 24/06/2014. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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