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Netanyahu: Status quo auf dem Tempelberg wird sich nicht ändern

Der Status quo auf dem Tempelberg wird sich nicht ändern, bekräftigte Ministerpräsident Benjamin Netanyahu am Donnerstag.

„In der Sicherheitsberatung die letzte Nacht stattfand, machte der Ministerpräsident deutlich, dass es keine Änderung des Status quo auf dem Tempelberg geben wird. Wer eine andere Meinung darüber zum Ausdruck bringt, präsentiert seine persönliche Ansicht und nicht die Politik der Regierung“, sagte Netanyahu-Sprecher Mark Regev, am Donnerstag in einer Erklärung.

Die Aussage erfolgte zu einem Zeitpunkt fortgesetzter und zunehmender Gewalt auf dem Tempelberg, der sowohl für Juden und Muslime eine heilige Stätte ist.

Unter dem Status quo, steht der Tempelberg unter der Kontrolle der muslimischen Waqf. Seit 1967 war und ist es nur Muslimen gestattet, an dieser Stelle zu beten, obwohl Juden und Christen den Tempelberg besuchen können.

Wie verlautet, haben ausländische Regierungen in den letzten Tagen ihre Engagements für den Status quo zum Ausdruck gebracht. Sie waren beunruhigt über den Anschlag auf den Tempelbergaktivisten Yehuda Glick, der vergangenen Woche dort angeschossen wurde und über die Besuche mehrerer rechtsgerichteter Abgeordneter auf dem Tempelberg.

Israels Außenminister Avigdor Liberman, hat am Donnerstag die israelischen Abgeordneten für die Besuche auf dem Tempelberg kritisiert. Die Abgeordneten versuchen damit in die Schlagzeilen zu kommen, sagte Liberman am Donnerstagmorgen im Radio Israel.

Im Armeeradio sagte Liberman, dass die Besucher aus der Likud und jüdischen Heimpartei, „nur zu gut wissen, wie man eine Flamme entzünden und eine Situation für die eigenen politischen Gewinne nutzen kann“.

Gleichzeitig wies er darauf hin, dass keine Mitglieder seiner Partei den Tempelberg besucht hätten. „Ich bin für eine kluge Politik. Ich bin dafür zu handeln und nicht zu schreien. Man muss in dieser Region mit Bedacht handeln“, sagte Liberman.

Der Likud-Abgeordnete Moshe Feiglin, der den Tempelberg im Zuge des Anschlages auf den Tempelberg-Aktivisten Yehuda Glick besucht hatte, sagte, dass Liberman und andere die am Status quo festhalten, „dem Terrorismus einen hohen Preis zollen und weitere Eskalationen garantieren.“

Jordanien berief am Mittwoch seinen Botschafter in Israel zurück, nachdem israelische Truppen auf das Gelände vorgerückt waren und randalierende Muslime in die Al-Aksa-Moschee gedrängt hatten.

Israelische Politiker sagten den örtlichen Medien, dass die Sicherheitskräfte am Eingang der Moschee Vorräte an Steinen und Brandbomben sahen, die dort bereit gehalten wurden um sie auf die israelischen Streitkräfte und Besucher auf dem Tempelberg zu werfen.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

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Von am 06/11/2014. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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