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SodaStream: BDS schadet dem palästinensischen Volk

Daniel Birnbaum, der Chef von SodaStream nannte die Boycott, Divestment and Sanctions-Bewegung antisemitisch und sagte, dass sein Unternehmen den palästinensischen Arbeitern gute Arbeitsentgelte und Sozialleistungen biete.

Zwei Wochen bevor die Fabrik im Westjordanland geschlossen wird, sagte Birnbaum in einem Interview mit der Associated Press, dass die Kritiker seines Unternehmens nichts über die Situation vor Ort in der Fabrik wüssten.

„Was sie tun ist Propaganda, es ist Politik. Es ist Hass und es ist Antisemitismus. Es ist alles das schlechte, von dem wir kein Teil sein wollen“, sagte Birnbaum. SodaStream sollte im Westjordanland bleiben und den Menschen auch weiterhin Arbeit und Brot geben, wenn [die BDS-Bewegung] wirklich um das palästinensische Volk besorgt wäre, fügte er hinzu.

SodaStream, ein Unternehmen das Soda-Maschinen produziert, gab im letzten Herbst bekannt das es seine Fabrik im Westjordanland schließen werde. Aufgrund des internationalen Drucks aus der BDS-Bewegung, die Israels Wirtschaft zu vernichten versucht. Die Bewegung behauptet, dass SodaStream palästinensische Arbeitnehmer diskriminiert und ihnen weniger als israelischen Arbeitern bezahlt.

Hunderte von palästinensischen Arbeitern aus der Fabrik, könnten durch den Umzug der Produktionsstätten in ein neues Werk in der Region Negev ihre Arbeit verlieren. Weil Israel ihnen aus Gründen der Sicherheit, keine Arbeitsgenehmigungen gewährt. Bis zu 600 Palästinenser arbeiteten derzeit in der Fabrik im Westjordanland und Birnbaum sagte, dass bisher nur etwa 130 eine Arbeitserlaubnis erhalten haben.

„Alle Leute, die zum Schließen der Fabrik in der Westbank aufrufen machen einen Fehler“, sagte Ali Jafar, der als Schichtleiter arbeitet der AP. „Sie haben nicht die Situation der Familien in Betracht gezogen, die jetzt kein Einkommen mehr haben werden.“

Die Arbeiter aus der Westbank die in der Firma bleiben, werden jetzt eine zweistündige Busfahrt zum Negev in Kauf nehmen müssen, die auch israelische Grenzsicherheitskontrollen beinhaltet.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 06/09/2015. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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