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Prozess gegen ehemaligen SS-Sanitäter in Auschwitz steht vor Zusammenbruch

Der Prozess gegen einen ehemaligen SS-Sanitäter dem die Ermordung von 3681 Häftlingen im Vernichtungslager Auschwitz vorgeworfen wird, steht wie es scheint vor dem Zusammenbruch nachdem ein Arzt befunden hat, dass der 95-jährige Angeklagte aus Gesundheitsgründen nicht zum Gericht transportiert werden kann.

SS-Sanitäter Hubert Ernst Zafke. Foto: Archiv

SS-Sanitäter Hubert Ernst Zafke. Foto: Archiv

Der Vorsitzende Richter Klaus Kabisch sagte am Neubrandenburger Gericht am Montag, dass ein Verfahren wahrscheinlich nicht stattfinden wird, nachdem ein Arzt bescheinigte dass der beschuldigte Hubert Zafke an Stress und Bluthochdruck leidet und Selbstmordgedanken äußerte.

Die Entscheidung ob gegen Zafke ein Verfahren eröffnet wird, wurde bis zur nächsten Sitzung im März verschoben.

Die Ermittlungsbehörden sagen, dass Zafke unter anderem am Einfüllen von Cyclon B in die Gaskammern beteiligt war, mit dem Juden und andere Gefangenen getötet wurden.

Zafkes Anwalt besteht darauf, dass sein Mandant nur einfacher Sanitäter war, der keine Verbrechen in Auschwitz begangen habe.

Die Vorwürfe gegen Zafke stammen aus Berichten im Jahr 1944 und beinhalten den Tod von Juden die in 14 Transporten in Auschwitz ankamen. Darunter auch Anne Frank und ihre Familie, die in das Lager gebracht wurden. Anne Frank, starb später in Bergen-Belsen.

 

Von am 01/03/2016. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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