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Minister Akunis: Besser ein toter Terrorist als ein toter Soldat

Die Debatte um die Tötung eines arabischen Terroristen durch einen Soldaten am Donnerstag in Hevron, schlägt hohe wellen quer durch Israels Bevölkerung.

Ofir Akunis (Likud). Foto: GPO

Ofir Akunis (Likud). Foto: GPO

Am Freitag erhob nun auch Wissenschaftsminister Ofir Akunis (Likud) seine Stimme, um den gefilmten IDF-Soldaten zu verteidigen der am Donnerstag einen Terroristen erschoß, nachdem dieser zusammen mit einem Komplizen wiederholt auf einen Wachposten in Hevron eingestochen und einen Soldaten verwundet hatte.

Der Soldat der in der Kfir Brigade dient, wurde am Freitag für eine Anhörung über eine Verlängerung seiner Verhaftung zum Militärgericht nach Jaffa (Yafo) gebracht, wo derzeit eine Untersuchung des Vorfalles stattfindet.

Der Armeeangehörige sagte, dass er den Terroristen erschossen habe weil der immer noch ein ernstzunehmender Angreifer war und drohte, einen Bombengürtel zur Detonation zu bringen. Das Video vom Freitag bestätigt, dass anzunehmen war das der Terrorist unter seinem Mantel Sprengstoff versteckt hatte, den er trotz des warmen Wetters (26°C) trug.

„Man muss die Open-Feuer Befehle befolgen“, sagte Akunis am Freitag und fügte hinzu, dass der Soldat nicht so lange festgehalten werden darf, da die Ermittlungen gegen ihn nicht abgeschlossen sind.

„Besser ein toter Terrorist als ein toter Soldat“, betonte er.

Im Gespräch mit Radio Tel Aviv sagte der Minister, „der Vorfall muss in gründlichster Weise überprüft werden, ohne den Soldaten in der Presse zu verurteilen. Es ist auch ein sehr ernstes Phänomen geworden, dass sich Gespräche in den sozialen Netzwerken zu einem Gerichtssaal entwickelt haben.“

„Realität muss Realität bleiben und nicht ein Video von B’Tselem“, sagte der Minister und fügte hinzu: Es ist bezeichnend, dass der arabische Kameramann von der radikalen Linken NGO angibt, dass Video ohne Ton gedreht zu haben. Bei den Aufnahmen mit Ton hätte man eventuell hören können, dass der Terrorist dem Soldaten gedroht hat eine Bombe zur Detonation zu bringen.

Akunis schloss mit den Worten, „nur die Polizei ist autorisiert zu bestimmen was wirklich passiert ist.“

Die jüdische Gemeinde in Hevron reagierte am Freitag auf den Medien Aufruhr, den ein Video von einem arabischen Aktivisten der radikalen Linken NGO B’Tselem hervorgerufen hat.

Politiker einschließlich Premierminister Binyamin Netanyahu und kurz danach gefolgt von den Vereinten Nationen, haben den Soldaten vorverurteilt.

Aber die Juden in Hevron verteidigten ihn für seinen Einsatz gegen den Terroristen, der Minuten zuvor zusammen mit einem Komplizen auf Soldaten eingestochen und einen Soldaten verwundet hatte.

 

Von am 25/03/2016. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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