Meine Seite

Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Linke Meretz-Vorsitzende greift Netanyahu über Jerusalem an

In einer Sondersitzung der Knesset vor dem Jerusalem-Tag am Sonntag, sagte Premierminister Binyamin Netanyahu am Mittwoch, dass es Koexistenz zwischen den jüdischen und arabischen Bewohnern der Hauptstadt gibt.

„Das vereinte Jerusalem ist dabei sich in großen Schritten zu entwickeln“, sagte Netanyahu vor der Knesset, was die Wut der linksradikalen Partei Meretz entfachte.

Später in der Sitzung, betrat die Abgeordnete Zehava Galon, Vorsitzende des linksradikalen Meretz-Partei, das Podium um Netanyahu zu verurteilen.

„Dies ist eine Stadt der Gewalt und Angst, in der jedes dritte Kind arm ist“, sagte sie. Ein Armutsbericht vom Dezember letzten Jahres verweist darauf, dass es in der Tat nicht nur in Jerusalem Armut gibt, sondern im ganzen Land.

Galon sagte, in Jerusalem gibt es „Rabauken, die in ihren Straßen Palästinenser angreifen und Palästinenser, die Terrorakte gegen jüdischen Bürger ausführen.“

In ihrer überraschenden Zweideutigkeit, bezeichnete sie die Angriffe gegen Araber und tatsächlichen tödlichen arabischen Terroranschläge nicht näher. Insbesondere verwies sie auf die Terroristen nicht als solche, sondern referenzierte „Terrorakte.“

An Netanyahu gerichtet sagte sie: „Premierminister, was haben Sie anderes getan als in der Regierung mit ihren Freunden darum zu wetteifern, wie man sich mehr an die rechten Siedler anschmeicheln kann? Schon seit Jahren, leben die Bewohner in dieser Stadt ohne Sicherheit. “

„Sie können nicht die Augen verschließen und hoffen, dass die Dinge besser werden. Der Premierminister weiß auch, dass es keine Lösung geben wird mit Jerusalem als die Hauptstadt zweier Staaten mit einem gemeinsamen urbanen Raum“, behauptete sie.

Galon vernachlässigte es aber zu erklären, wie eine Teilung Jerusalems unter teilweiser Kontrolle der PA, die Sicherheit in Jerusalem gewährleisten könnte.

 

Von am 01/06/2016. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Durch einen technischen Fehler, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet!

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.