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Netanyahu sprach mit Kerry über geplante Bauvorhaben in Shiloh

Premierminister Binyamin Netanyahu, telefonierte am Wochenende mit US-Außenminister John Kerry und besprach mit ihm Israels Absichten in Bezug auf das Bauvorhaben in Shiloh, dessen Ankündigung am Donnerstag amerikanischen Zorn ausgelöst hatte.

Eine offizielle israelische Quelle berichtete den lokalen Medien, dass „Netanyahu gegenüber Kerry klar stellte, dass das Bauvorhaben [in Shiloh] eine Alternative für die Bewohner von Amona darstellt, wenn keine andere Lösung gefunden wird.“

Dies schien mit einer Erklärung des US-Außenministerium im Einklang zu stehen, die am späten Donnerstag veröffentlicht wurde. In der Mark Toner, der Sprecher des US-State Department das Projekts unverblümt als „neue Siedlung“ und Verstoß gegen die israelischen Verpflichtungen charakteresierte.

Von den insgesammt 300 Wohnungen in dem Projekt, würden 98 für die Bewohner von Amona berücksichtigt werden. Die laut einer gerichtlichen angeordnete Evakuierung, ihre aktuellen Häuser bis zum 25. Dezember räumen müssen. Die Familien in Amona, haben bisher alle Vorschläge der Regierung für eine Umsiedlung abgelehnt.

Neben den USA verurteilte auch die Europäische Union das Shiloh Projekt am Freitag und behauptete, dass die „fortgesetzte Siedlungserweiterung auch Israels Verpflichtung gegenüber einer Verhandlungseinigung mit den Palästinensern in Frage stellt.“

Darüber hinaus, veröffentlichte die New York Times am Donnerstag einen Leitartikel in dem der Bauplan verurteilt und der UN-Sicherheitsrat aufgefordert wurde, ein Friedensabkommen mit Israel und den Palästinensern voranzubringen.

„Das beste in der Diskussion wäre jetzt den Sicherheitsrat anzurufen, der in einer offiziellen Resolution Leitlinien für ein Friedensabkommen vorlegt über Fragen wie die Sicherheit Israels, die Zukunft von Jerusalem, das Schicksal der palästinensischen Flüchtlinge und Grenzen für beide Staaten“, heißt es in dem Artikel.

Der Artikel erschien in Reaktiont auf eine Flut von Berichten über Bedenken in Jerusalem, dass Präsident Barack Obama kein Veto gegen eine solche Resolution einlegen könnte, die gegen Israels nationale Interessen handelt.

Der Sicherheitsrat wird voraussichtlich am 14. Oktober über die israelische Politik in Ost-Jerusalem, sowie in Judäa und Samaria eine öffentliche Debatte abhalten.

 

Von am 10/10/2016. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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