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Ich, Du und der Andere ….. eine Karriere der anderen Art

Nicht jedes Märchen endet zwangsläufig in Hollywood und nicht jeder Hollywood Schauspieler wird zwangsläufig zum Superstar.

houston-mack-idfHouston Mack, 1989 in Los Angeles geboren begann seine Karriere im Alter von10 Jahren bei Schulaufführungen. Seine Filme: „The Bully“ (2003), „Stop the cycle“ (2004), „Latchkey“ (2004) und „Ich, du und der Andere“ (2006) sind über die USA hinaus kaum bekannt. Interessant ist jedoch, dass der bereits mit 15 Jahren sowohl das Buch zu „Stop the cycle“ geschrieben hat, Regie führte und selber die Hauptrolle spielte.

Ob Hollywood an ihm das Interesse verlor, oder ob er sich auf die Suche nach einem neuen Lebenssinn machte, ist schlussendlich egal.

Sein neuer Lebensabschnitt begann im Jahr 2013, als er nach Israel auswanderte und im Kibbuz Yagur, zwischen Haifa und Yoqneam gelegen, begann Hebräisch zu lernen. Yagur ist der zweitgrösste in Israel und wird noch als weitgehend klassischer Kibbuz geführt. Jeder, der hier „zur Schule“ geht, muss sich am Alltagsleben beteiligen: Kuhstall, Streichelzoo, Partyhalle, Reinigung…… jeder findet seinen Platz!

Für den Hollywood Glanz gewohnten Jungschauspieler muss diese Erfahrung zunächst nahezu ein Schock gewesen sein.

2015 begann mit der Rekrutierung zur IDF eine zweite Karriere. Weniger glanzvoll, aber viel bedeutungsvoller! Nach der Grundausbildung wurde er bei den Fallschirmspringern zugelassen.

„Ich wollte immer schon zum Militär, nicht unbedingt zu den IDF. Ich wollte einfach Soldat sein. Ich wollte zu den Fallschirmspringern. Dann beschloss ich, meinen Dienst bei den IDF zu machen, der Armee des jüdischen Volkes, meines Volkes. Ich möchte Erfolg haben, Offizier werden und meinen Beitrag dazu leisten, dass unser Staat eine gute Zukunft hat. Es ist meine Verantwortung, mich dafür einzusetzen.“ http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4874604,00.html

Seine Eltern taten sich zunächst schwer damit, die Entscheidung ihres Sohnes zu akzeptieren. Am Abschluss der Ausbildung steht traditionell der 60 Km Marsch (Beret March), der die jungen Soldaten berechtigt, nun stolz ihre Berets zu tragen, die sie als Mitglieder der einzelnen Truppenteile ausweisen.

Zu dieser Feier ist seine Mutter angereist.

Von Esther Scheiner

 

Von am 06/11/2016. Abgelegt unter „Während Israel nicht nur vom BDS boykottiert wird…“. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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