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Britische Transport-Polizei zieht nach Vorwurf der „Nazi-Propaganda“ Anti-Terrorismus-Plakat zurück

Die britische Transportpolizei (BTP) hat sich dem Druck der Öffentlichkeit gebeugt, indem sie ein Plakat zurückzieht, das eine Karikatur zeigt die wie Kritiger sagen, von der Nazi-Propaganda benutzt wurde.

Plakat der britischen-Transport Polizei

Plakat der britischen-Transport Polizei

Die Anti-Terrorismus-Banner, die in den letzten Tagen auf Schautafeln an britischen Bahnhöfen gezeigt wurden, waren Teil der neuen Kampagne unter dem Titel, „siehst du es, melde es“, welche die Öffentlichkeit ermutigen soll, verdächtiges Verhalten zu melden.

Eine Kopie stand auch am Bahnhof Liverpool Street, nicht weit entfernt von einer Statue zum Gedenken an die Kindertransportflüchtlinge, die vor dem Zweiten Weltkrieg vor den Nazis nach Großbritannien flohen.

Auf ihrer Website sagte die BTP, dass die Serie von Plakaten „dazu beitragen solle, ein wachsameres Netzwerk bei Eisenbahnen im ganzen Land aufzubauen und das Bewusstsein für die wichtige Rolle zu wecken, welche die Öffentlichkeit spielen kann, um sich und andere sicher zu halten.“

Plakat der Ausstellung: Der ewige Jude. Foto: RolfvonAmeln

Plakat der Ausstellung: Der ewige Jude. Foto: RolfvonAmeln

Ein Poster zeigt einen verdächtig aussehenden Mann mit dunklem Haar, langem Bart und einer Hakennase mit einer jungen Frau im Hintergrund.

In den letzten Tagen nutzten wütende Pendler soziale Medien, um ihre Abscheu gegenüber dem Plakat unter dem Hashtag #takethemdown auszudrücken.

Einige kritisierten die Werbung als Dämonisierung von Ausländern, während andere die männliche Figur mit einem Poster des Film „Der ewige Jude“ verglichen, der von den Nazis im Jahr 1937 inszeniert wurde.

Susie Symes, die Vorsitzende des Immigrationsmuseums, schrieb in „The Guardian“: „Diese Kampagne, wurde vom Eisenbahnminister Paul Maynard gestartet und vom Verkehrsministerium und der britischen Transportpolizei genehmigt.

 

Von am 09/11/2016. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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