Meine Seite

Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Emanuel Nahshon: Pariser Friedensgipfel erweist sich als „gescheitertes Souffle“

Der Pariser Friedensgipfel sei trotz der Sorge, dass er mit einer weiteren schädlichen anti-israelischen Resolution enden könnte, „flach wie ein gescheitertes Souffle“ gewesen, sagte der israelische Sprecher des Auswärtigen Amtes, Emanuel Nahshon.

Der Abschluss der Nahost-Friedenskonferenz in Paris fordert die Israelis und Palästinenser dazu auf, „ihr Engagement für die Zwei-Staaten-Lösung offiziell zu ändern.“ Außerdem warnte man beide Seiten davor einseitige Handlungen im östlichen Jerusalem, Judäa und Samaria zu unterbinden, wodurch die Friedensgespräche verletzt werden könnten.

Trotz der Sorge in Israel, dass die Konferenz mit einer weiteren schädlichen Lösung gegen den jüdischen Staat enden konnte, passierte nichts dergleichen. Zuvor hatte US-Außenminister John Kerry dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu versichert, dass die USA weitere Resolutionen auf der Grundlage der Schlussfolgerungen auf dem Gipfel ablehnen.

Nichtsdestotrotz endete der Gipfel mit der Teilnahme von über 70 Ländern mit einer Botschaft an Israel und der kommenden US-Regierung, dass die einzige tragfähige Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt nach internationaler Meinung eine Zwei-Staaten-Lösung sei.

„Die Zwei-Staaten-Lösung ist nach wie vor das Ziel der internationalen Gemeinschaft für die Zukunft“, sagte der französische Präsident Francois Hollande. „Mit dieser Konferenz wollte ich die Zwei-Staaten-Lösung auf die internationale Agenda bringen.“

Allerdings: „Wir wollen keine Lösungen auferlegen“, schlug er vor. „Es geht nicht darum, den Parteien Lösungen zu diktieren … Nur direkte Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern können zum Frieden führen. Niemand wird es an ihrer Stelle tun“, sagte Hollande den versammelten Diplomaten aus ganz Europa, dem Mittleren Osten und anderen Regionen sowie aus den Vereinten Nationen, der Arabischen Liga und anderen internationalen Organisationen.

„Der Kampf gegen ISIS hält die internationale Gemeinschaft in Atem. Aber wie können Sie denken, dass der Mittlere Osten stabilisiert werden kann, wenn nicht sein ältester Konflikt gelöst wird? „, erklärte Hollande. „Die Welt kann und sollte nicht beim Status quo resignieren.“

Hollande drängte die Diplomaten die Friedensbemühungen zu unterstützen, indem sie für Israelis und Palästinenser wirtschaftliche Anreize bieten.

Die Schlusserklärung enthielt auch Kritik an Aufstachelung und „Terror“, ein offensichtlicher Hinweis auf palästinensische Angriffe. Und einige der pro-palästinensischen Passagen in einem früheren Entwurf wurden entfernt, nachdem Diplomaten in Paris darauf drängten.

Die kommende US-Regierung nahm nicht an der Sitzung teil und hat ihre abschließende Aussage nicht kommentiert. Zuvor hatte der gewählte US-Präsident Donald Trump, seine Unstimmigkeit mit der Konferenz ausgedrückt.

Anscheinend in Rücksicht auf das Trump-Team, enthielt die britische Delegation keine hochrangigen Beamten.

Der israelische Sprecher des Auswärtigen Amtes, Emmanuel Nahshon, verließ die Konferenz am Sonntag und sagte, sie sei „flach wie ein gescheitertes Soufflé“ gewesen.

„Eine große Show ist kein Ersatz für direkte Verhandlungen zwischen den Parteien“, sagte er.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat wiederholt gegen die Konferenz protestiert und gesagt, dass nur direkte Verhandlungen zu einem Friedensabkommen führen könnten. Die Konferenz, sagte er, markiert die „letzten Flötentöne der Welt von gestern.“

„Morgen wird es anders aussehen und morgen ist sehr nah“, sagte er in scheinbarem Verweis auf Trump’s eingehende Regierung.

Während der Konferenz waren einige hundert pro-israelische Demonstranten, die israelische Fahnen und Plakate schwenkten und die den Gipfel verurteilten, vor der israelischen Botschaft in Paris versammelt.

„Die Palästinenser und einige arabische Staaten haben keinen Friedenswillen zum Ausdruck gebracht“, sagte Serge Klarsfeld, ein bekannter französischer Nazi-Jäger.

„Wenn es einen Friedenswillen gäbe und wenn die arabische Welt die Existenz Israels erkannt hätte, würden wir die Mittel finden, um alle Probleme sehr schnell zu lösen.“

 

Von am 16/01/2017. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Durch einen technischen Fehler, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet!

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.