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EJC sprach mit der Delegation des Europäischen Parlaments über die Beziehungen zu Israel

Der Europäische Jüdische Kongress (EJC), vertreten durch seine Exekutivvizepräsidentin Frau Raya Kalenova, nahm an der gemeinsamen Veranstaltung der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zu Israel (D-IL) und der Delegation für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten ( D-US) teil, die am Montag den 27. März 2017 stattfand.

Frau Kalenova richtete sich an das Publikum und sprach über „Anti-Zionismus und Antisemitismus – eine Bedrohung der Demokratie.“ Dabei bekräftigte sie die Dringlichkeit, eine funktionierende Definition des Antisemitismus zu verabschieden, ein Thema, das seit vielen Jahren an der Spitze der EJC-Agenda steht. Sie betonte die Vorteile einer funktionierenden Definition des Antisemitismus, die sicherlich den Strafverfolgungsbehörden dabei helfen kann zu verstehen, wann die Belästigung und der Missbrauch an Juden eine Straftat wird.

Darüber hinaus hat Frau Kalenova die gefährlichen politischen Koalitionen angeprangert, die in Europa und den Vereinigten Staaten Gestalt annehmen und den Antisemitismus als Teil ihrer politischen Botschaft nutzen und so die Bedrohung für jüdische Gemeinschaften und den Staat Israel erhöhen. Der Antisemitismus hat verschiedene Formen und Manifestationen, aber seine neue Mutation – der Anti-Zionismus – ist weiter verbreitet worden, fügte sie hinzu.

Frau Kalenova stellte die BDS-Bewegung vor und erklärte, dass es dem BDS nicht um Siedlungen oder die Zwei-Staaten-Lösung oder die Notwendigkeit geht, einen historischen Kompromiss zwischen den Israelis und den Palästinensern zu erreichen. Es geht definitiv nicht um Frieden. Es geht auch nicht um die Kritik an Israel, etwas, das legitimerweise vor allem im jüdischen Staat, in seiner lebendigen Demokratie und der freien Presse stattfindet. Nein! Dem BDS geht es nur um eins und allein um eines. Es geht um die Zerstörung durch die wirtschaftliche und kulturelle Strangulierung des jüdischen Staates und keines anderen Staates.

Frau Kalenova lobte die Arbeit beider Delegationen und bestand darauf, dass der größte Block der Demokratien in der Welt, die Europäische Union, die Verbindungen und die Zusammenarbeit mit Israel, dem einzigen demokratischen Staat im Nahen Osten förden muss, seine Werte und Menschenrechte.

Die Diskussionsteilnehmer wurden von Mitgliedern des Europäischen Parlaments angesprochen, die bei der Sitzung über die legitime Kritik an Israel, die bestehende Methodik der Aufzeichnung und Berichterstattung von antisemitischen Vorfällen, sowie die Beziehungen zwischen der EU und Israel und ihre Perspektiven sprachen.

Mitglieder des Europäischen Parlaments, Vertreter der israelischen Mission in der EU, sowie jüdische und nichtjüdische Organisationen waren bei der Sitzung anwesend.

 

Von am 28/03/2017. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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