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Bank Leumi verkauft Hauptniederlassung in Tel Aviv

Die Finanzlandschaft Israels verändert sich, denn die Banken verlegen ihre großen Filialen auf teuren Grundstücken im Zentrum des Landes, zu weniger teuren Standorten.

Am Mittwoch kündigte die Bank Leumi den Verkauf ihrer Hauptniederlassung in Tel Aviv an. Erst am Vortag gab die Mizrahi-Tefahot Bank die Eröffnung von Verhandlungen bekannt, um ihr Hauptquartier in Ramat Gans Aviv Tower zu verkaufen.

Die Acro Group und Israel Kanada, die die Leumi-Liegenschaft an der Kreuzung der Herzl und Yehuda Halevy Straße kaufen, beabsichtigen das bestehende Gebäude abzureißen und an Ort und Stelle einen Büro- und Wohnturm zu errichten, berichtet die Wirtschaftszeitung Globes.

Die Bank Leumi wird durch den den Verkauf etwa 260 Millionen Schekel Vorsteuer auf den Gewinn bezahlen müssen, die Umstellung wird jedoch nicht über Nacht erfolgen. Leumi wird die Räumlichkeiten für drei Jahre weiter vermieten, in denen sie eine Zweigniederlassung betreiben und sich auf den Umzug vorbereiten.

In den vergangenen zwei Jahren wurden in Tel Aviv etwa 27 Bankfilialen geschlossen, mit einem viel schnelleren Tempo als anderswo im Land. Tel Aviv hat derzeit 156 Bankfilialen, 13 Prozent aller Bankfilialen in Israel.

Die Verlagerung und Schrumpfung von Bankfilialen ist weitgehend ein Produkt der Digitalisierung, das Bankdienste ohne physischen Zweig ermöglicht. Online-Banking bietet Bequemlichkeit für den Kunden und eine Möglichkeit, Kosten für die Banken zu senken.

Darüber hinaus bietet der Umzug einen Anreiz für die Banken um ihre Immobilienkosten zu reduzieren, indem sie ihre Filialen in den hochpreisigen Standorten in Zentral-Israel, vor allem in Tel Aviv, schließen.

 

Von am 08/06/2017. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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