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Politiker fordern Druck auf die Hamas auszuüben um die Gefangenen freizugeben

Nach einem Plädoyer des Roten Kreuzes appellierten mehrere Mitglieder der Knesset, zusammen mit den Familien gefangen gehaltener Israelis an die internationale Gemeinschaft für deren Freilassung zu arbeiten.

Letzte Woche drängte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, die Terrorgruppe zu ihrer Freilassung.

Lt. Hadar Goldin (L) Sgt. Oron Shaul. Foto: IDF

Die Hamas hat sich erneut geweigert, die Leichen von Lt. Hadar Goldin und Sgt. Oron Shaul zurückzugeben, die 2014 in der Operation Protective Edge getötet wurden. Die Terrorgruppe hat auch den in Äthiopien geboren Abera Mengistu und den Israelischen Beduinen Hisham al-Sayed entführt, die in den Jahren 2014 und 2015 irrtümlich von Israel nach Gaza gingen.

Ihren Familien schlossen sich jetzt mehr als ein Dutzend Knesset-Mitglieder an, um ausländische Diplomaten und Botschaften aufzurufen, die islamistische Hamas unter Druck zu setzen, um dem Völkerrecht zu entsprechen, indem sie die Körper der getöteten Soldaten zurückgeben und die Geiseln medizinisch versorgen.

„Die internationale Gemeinschaft erwartet, dass Israel in die humanitäre Krise in Gaza eingreift und wir erwarten von ihr, dass sie sich für die Rückkehr der Soldaten einsetzen“, sagten Shuli Mualem Rafaeli (Jüdische Heimat) und Amir Peretz (Zionistische Union), um die Soldaten zurück zu bringen.

Tzur Goldin, Hadars Zwillingsbruder und MK Yoav Kisch (Likud) baten die Mitglieder des diplomatischen Korps, ihre Heimatregierungen dazu zu bringen ihren politischen und wirtschaftlichen Einfluss zu nutzen, um die Hamas dazu zu zwingen, das internationale humanitäre Recht einzuhalten.

Kisch sagte: „Einerseits vertrauen die Menschen in Gaza auf Israel um Nahrung, Medikamente, Wasser und Elektrizität zu erhalten, doch die Hamas-Regierung leitet dort die humanitäre Hilfe routinemäßig für militärische Zwecke wie den Bau von Raketen- und von grenzüberschreitenden Tunneln nach Israel ab.“

„Wir wenden uns an Sie als Vertreter ausländischer Regierungen, um die Hamas in den Vereinten Nationen oder über andere Kanäle unter Druck zu setzen. Sie haben die Möglichkeit, auch Druck auf Länder auszuüben, welche die Halb-Terror-Staaten wie Katar oder die Türkei unterstützen“, sagte Kisch.

„Angelegenheit des humanitären Rechts, Prinzip und Werte“

Die Botschaft scheint zu fruchten, zumindest bei einigen der ausländischen Vertreter. Der Schweizer Botschafter in Israel, Jean-Daniel Ruch, sagte dem Tazpit-Presse-Service (TPS), dass es sich um humanitäres Recht, Prinzipien und Werte handelt, dass die Körper der Gefallenen die sich derzeit in den Händen der Hamas befinden, an die Familien zurückgegeben werden sollten.

Der Österreichische Botschafter in Israel, Martin Weiss, fügte hinzu: „Heute ist ein wichtiger Tag, um dieses entscheidende Thema nicht zu vergessen.“

 

Von am 15/06/2017. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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