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Netanyahu: Die geplante Mittelmeer-Pipeline nach Zypern ist eine ‚Revolution‘

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu versprach am Donnerstag, die Pläne für ein ehrgeiziges Mittelmeer-Unterwasser-Erdgas-Pipeline-Projekt zu fördern. Wodurch Israel für Europa zu einem der wichtigen Energieversorger wird.

PM Netanyahu mit Griechenlands PM Tsipras und Zyperns President Anastasiades in Thessaloniki. Foto; GPO/Amos Ben Gershom

Israel hofft, einen Großteil seines neu entdeckten Erdgases, durch eine vorgeschlagene 1.350-Meilen-Unterwasser-Pipeline nach Zypern und Griechenland zu exportieren.

„Es ist etwas, worüber wir uns sehr freuen“, sagte Netanyahu in Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt Griechenlands.

„Natürlich ist die Idee der Ost-Med-Pipeline eine Revolution. Wir haben vorläufige Studien darüber. Es scheint vielversprechend und wir werden weiter sehen.“

Netanyahu traf sich mit dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras und dem zyprischen Präsidenten Nicos Anastasiades, nachdem die drei Länder im April eine gemeinsame Erklärung in Tel Aviv unterzeichnet hatten, um den Bau der Pipeline zu fördern.

Griechenland und Israel planen eine Unterwasser-Stromkabelverbindung und auch ein Mittelmeer-Datenkabel.

Die Beziehungen Israels mit Griechenland und Zypern haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, was mit einem früheren Disput zwischen Israel und dem regionalen Rivalen Türkei zusammenhängt.

„Es gibt eine einfache Tatsache, warum Zypern, Griechenland und Israel sich sehr nahe stehen. Wir sind alle Demokratien – echte Demokratien“, sagte Netanyahu.

Die drei Länder halten jetzt häufige gemeinsame militärische und zivile Schutzübungen ab, darunter die jüngsten „Kinyras-Saul“-Manöver, bei denen Spezialeinheiten aus Zypern und Israel gemeinsam trainieren.

Mehr als 3.500 Polizisten wurden um die Stadt Thessaloniki eingesetzt, die eine große jüdische Gemeinde hatte die während der Deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg fast ausgelöscht wurde.

Netanyahu besuchte in Thessaloniki auch mehrere jüdische Stätten, darunter auch das Grundstück eines geplanten Holocaust-Museums.

 

Von am 15/06/2017. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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