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Israel und die PA erreichten historisches Wasser-Abkommen

Israel und die Palästinenser gaben am Donnerstag bekannt, dass sie ein Wasser-Sharing-Abkommen erreichten, um die Lebensbedingungen der Bewohner in den palästinensischen Gemeinschaften zu erleichtern. Es ist ein bescheidener, aber vielversprechender Durchbruch, der während des letzten Besuchs des US-Nahost Gesandten angekündigt wurde.

Jason Greenblatt, vermittelte das Wasserabkommen als Teil der Bemühungen der Trump-Regierung zur Wiederbelebung des Friedensprozesses. Greenblatt äußerte die Hoffnung, dass dies zu weiteren Fortschritten bei anderen, weitaus umstritteneren Fragen führen würde.

„Wasser ist ein kostbares Gut im Nahen Osten. Die Vereinigten Staaten begrüßen die Einigung der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Regierung Israels“, sagte er.

Israel wird jährlich bis zu 8,7 Milliarden Gallonen Wasser, zu einem reduzierten Preis an die Palästinenser verkaufen. Dies ist aber nur ein Bruchteil um die Bedürfnisse der palästinensischen Behörde abzudecken, wird aber einige Erleichterungen für Gebiete mit chronischem Wassermangel bringen, vor allem während des heißen Sommers. Ein Drittel des Wassers, wird an den Hamas-regierten Gazastreifen geliefert.

Israel, die Palästinenser und Jordanien diskutieren eine Reihe von potentiellen Wasserprojekten, darunter den Bau einer Entsalzungsanlage in Aqaba, Jordanien, um den Wasserbedarf der Bewohner beider Seiten der Grenze abzudecken.

Mazen Ghuneim, Leiter der Palästinensischen Wasserbehörde sagte, dass die Vereinbarung dazu beitragen würde palästinensische Bedürfnisse zu erfüllen, aber keinen Einfluss auf die endgültigen Statusverhandlungen habe. Die beiden Seiten bleiben hart in den heikelsten Fragen des Konflikts, einschließlich Grenzen, Sicherheit, jüdische Siedlungen und Jerusalem.

Am Montag unterzeichneten israelische und palästinensische Beamte eine Vereinbarung, um den palästinensischen Bewohnern des nördlichen Samaria zusätzlichen Strom zuzuführen.

Die Ankündigung von Donnerstag folgte einer vorläufigen Vereinbarung, die von Israel, den Palästinensern und Jordanien im Jahr 2013 unterzeichnet wurde. Demnach soll eine Pipeline gebaut werden, um Wasser vom Roten Meer zum Toten Meer zu führen, um die Wasserknappheit in der Region zu lindern.

Der Plan fordert den Bau eines 180 Kilometer langen Kanals, zusammen mit Wasserkraft- und Entsalzungsanlagen in Jordanien, mit einer gemeinsamen israelisch-jordanischen Verwaltung und Finanzierung. Ein Vorschlag beinhaltet die Einspeisung von Sole aus der Entsalzungsanlage in das Tote Meer, um die rückläufigen Gewässer wieder aufzufüllen, obwohl Umweltschützer die Durchführbarkeit eines solchen Plans in Frage stellen.

Hanegbi sagte, dass das Projekt voraussichtlich in vier bis fünf Jahren abgeschlossen sein wird.

 

Von am 13/07/2017. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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