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Iran testet Rakete die in der Lage ist Israel zu erreichen

Die iranische Revolutionsgarde testete am Freitag ihre neueste ballistische Rakete, die in der Lage ist einen Großteil des Mittleren Ostens, einschließlich Israel, zu erreichen.

Während einer Militärparade in Teheran, die an den Irak-Iran-Krieg der 1980er Jahre erinnerte, gelobte der Präsident des Landes, dass Teheran sein Raketenprogramm im Widerspruch zu den Forderungen der USA weiter ausbauen würde.

Die iranische Khoramshahr-Rakete wird während einer Militärparade außerhalb von Teheran, 22. September 2017. Foto: screenshot

Die Militärparade war eine direkte Herausforderung an den US-Präsidenten Donald Trump, der im August einen Gesetzentwurf unterbreitet hat, der Strafen für die Beteiligten des iranischen ballistischen Raketenprogramms und für alle verhängt, die mit dem Iran Geschäfte machen.

Obwohl der Iran seit langem sein Arsenal mit Mittelstrecken Raketen aufgerüstet hat, war es das erste Mal, dass die Khoramshahr mit einer Reichweite von 2.000 Kilometern in der Öffentlichkeit gezeigt wurde.

Das iranische Staatsfernsehen hat am späten Freitagnachmittag in einer Sendung, einen Test der ballistischen Khoramshahr-Mittelstrecken Raketen gezeigt. In dem Bericht wurden weder die Zeit noch der Ort des Tests erwähnt.

US-Präsident Trump hat wiederholt verlangt, eine härtere Linie gegen den Iran einzunehmen als sein Vorgänger. Trump hat zu verschiedenen Zeiten gedroht, das Atomabkommen neu zu verhandeln oder sogar zu beenden und iranische Schiffe zu beschießen, wenn sie auf See die U-Boote der USA provozieren.

Irans Präsident Rouhani sprach vor der Parade in Teheran und sagte, dass der Iran sein Raketenprogramm nicht stoppen werde, sondern weiterhin die militärischen Fähigkeiten steigern werde, trotz der Forderungen der USA.

„Tod Amerika“ und „Tod Israel“

Später am Freitag haben die Iraner einen Anti-Trump-Protest inszeniert, um ihren Ärger über die Rede des US-Präsidenten vor der UN-Generalversammlung zum Ausdruck zu bringen. Tausende von Verehrern des Regimes, marschierten nach dem Freitagsgebet durch Teheran und sangen „Tod Amerika“ und „Tod Israel“.

Die Staatsmedien berichteten über ähnliche Proteste, die in anderen iranischen Städten stattfanden.

Am Donnerstag sagte der iranische Oberbefehlshaber Ayatollah Ali Khamenei, Trumps „billige, hässliche, törichte und unwirkliche“ Bemerkungen vor der U.N. Generalversammlung, seien ein Zeichen seiner Verzweiflung.

 

Von am 24/09/2017. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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