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Meretz MK will Gedenkfeier für ermordeten Tourismusminister Ze’evi verbieten

Michal Rozin von der Meretz-Partei beabsichtigt ein Gesetz vorzuschlagen, das die offizielle Gedenkfeier der Regierung an die Ermordung des ehemaligen Tourismusminister Rachamim Ze’evi verbieten soll. „Das fragwürdige und kriminelle Vermächtnis von Ze’evi sollte von der Knesset verurteilt und nicht daran erinnert werden,“ sagte Rozin. „Die Öffentlichkeit sollte nicht dazu gezwungen werden, Millionen Schekel dafür zu bezahlen.“

Die Knesset veranstaltet am Dienstag ihre jährliche Gedenkfeier für Ze’evi, der 2001 bei einem Terrorangriff in der zweiten Intifada getötet wurde. Im Jahr 2005 verabschiedete die Knesset ein Gesetz zum Gedenken an Ze’evis Erbe in israelischen Schulen. Nach ihm sind mehrere öffentliche Gebäude und Strassen benannt, insbesondere eine Brücke in Herzliya.

Rozin ist entschlossen zu gewährleisten, dass die Gedenkfeier am Dienstag die letzte ist. „Es besteht kein Zweifel, dass der Wunsch diesen Mann zu ehren, ein Zeichen für den Verlust jeglicher Scham durch diese Regierung ist, die die Geschichte verfälschen möchte und einen Mann lobt, der sich gegen alle Werte Israels stellte. Seine Verbindungen zur Unterwelt, sein Ignorieren der Autorität der IDF, sein Rassismus gegen die Araber reicht uns aus, um diese Farce zu beenden.“

Die Behauptungen gegen Ze’evi, der für seine rechten Ansichten bekannt war, wurden im vergangenen Jahr vom TV-Kanal 2 veröffentlicht. Sie stellten den Minister und ehemaligen IDF-General als missbräuchliche Person dar, die unter anderem immer wieder das IDF-Protokoll verletzte indem er Soldaten in Gefahr brachte und Verbindung mit Figuren aus der Unterwelt pflegte.

Als Antwort sagte die Familie von Ze’evi, dass sie die Vorwürfe „schmerzten“, weil sie das Erbe eines „israelischen Helden ignorierten, der nicht mehr lebt und sich nicht selbst dagegen verteidigen kann.“

„Anonyme Anklagen von Personen zu veröffentlichen, die sich nicht öffentlich identifiziert haben und die heute Vorwürfe erheben die sich angeblich vor 50 Jahren ereignet haben – und nachdem Minister Ze’evi vor 15 Jahren verstorben ist und diese Anschuldigungen nicht widerlegen kann – ist unmoralisch. In Bezug auf die Vorwürfe, er habe Verbindung mit Figuren in der Unterwelt gepflegt ist zu sagen, dass diese vor vielen Jahren von der Polizei untersucht und zurückgewiesen wurden.“

 

Von am 24/10/2017. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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