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Verärgert über Trump griffen palästinensische Demonstranten ein Auto der US-Botschaft an

Palästinenser, die gegen die Politik des US-Präsidenten Donald Trump über Jerusalem protestierten, stoppten am Dienstag einen von den USA koordinierten palästinensischen Marketing-Workshop und beschädigten ein amerikanisches diplomatisches Fahrzeug.

Demonstranten warfen Tomaten auf das Fahrzeug mit amerikanischen Konsular-Nummernschildern, sie traten eine seiner Türen ein und rissen die Plastikhülle von einem Seitenspiegel, als der Wagen unter palästinensischer Polizeieskorte von der Bethlehem Handelskammer davonfuhr.

Samir Hazboun, der Direktor der Kammer, sagte gegenüber Reuters, ein digitaler Marketing-Workshop war im Gange, als etwa fünf Demonstranten hereinplatzten.

„Wir haben einen amerikanischen Experten zu diesem Thema eingeladen. Einige Leute, die versucht haben ihren Standpunkt zum Ausdruck zu bringen und gegen die amerikanische Entscheidung über Jerusalem und die politische Situation zu protestieren … unterbrachen den Workshop und wir stoppten den Workshop“, sagte Hazboun.

Trumps Ankündigung vom 6. Dezember Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen, hat jahrzehntelange US-Politik zunichte gemacht, deren Status in israelisch-palästinensischen Verhandlungen entschieden werden sollte. Seine Erklärung wurde von arabischen Führern verurteilt und regte palästinensische Straßenproteste an.

Im Aida-Flüchtlingslager in der Nähe von Beit Lechem, wurden am Samstag bei einem Protest von etwa 30 Palästinensern Puppen mit Bildnissen von Trump und Pence gehängt und verbrannt.

 

Von am 30/01/2018. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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