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AUDI zwang KZ-Häftlinge für das Unternehmen zu arbeiten

Über 3.700 KZ-Häftlinge wurden gezwungen, während des Zweiten Weltkrieges in Audi Fabriken zu arbeiten, dies offenbart der deutsche Autohersteller in einem internen Bericht.

Der deutsche Automobilkonzern Audi, veröffentlichte am Montag die Ergebnisse eines von ihm in Auftrag gegebenen Berichts über seine Tätigkeit in Nazi-Deutschland.

Der Automobilhersteller hatte zuvor seine bedeutende Rolle bei der Ausbeutung von Zwangsarbeitern bestätigt und muss Millionen von Dollar in einen von der Bundesregierung festgelegten Fonds zahlen, um die Opfer zu entschädigen.

Aber der neue jetzt veröffentlichte Bericht, zeigt auch das Ausmaß der Audi-Komplizenschaft mit den Nazionalsozialisten in Deutschland.

In einem von der Naziführung vermittelten Abkommen mit der SS, hatte Audi insgesamt 20.000 Zwangsarbeiter aus den Konzentrationslagern in seinen Fabriken.

Die SS hatte eigens sechs Arbeitslager für das Unternehmen eingerichtet, in dem die unter Auto Union bekannt gewordenen und später in AUDI umbenannten Automobile gebaut wurden.

Das Unternehmen nutzte seine Fabriken auch, um Panzer- und Flugzeugmotoren für die Wehrmacht zu bauen, so der Bericht.

„Ich bin sehr beeindruckt und schockiert von dem Ausmaß der Beteiligung der ehemaligen Auto-Union-Führung in das System der Zwangs- und Sklavenarbeit“, sagte Audi Betriebsratschef Peter Mosch dem Magazin Wirtschaftswoche. „Ich hatte keine Kenntnis über das wahre Ausmaß“, fügte er hinzu.

Die deutschen Automobilhersteller BMW, Daimler-Benz und Volkswagen, hatten zuvor Berichte über ihre Aktivitäten und Kumpaneien mit den Nazionalsozialisten in Deutschland in Auftrag gegeben.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 27/05/2014. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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