Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Österreich: Mann Hakenkreuz in die Stirn geritzt

In Österreich ist ein Mann in Haft, nachdem er und drei Komplizen einen Radfahrer überfallen und ihm ein Hakenkreuz in die Stirn geritzt haben, bestätigte die dortige Staatsanwaltschaft am Donnerstag.

Das Opfer fuhr mit seinem Fahrrad durch die Stadt Bad Fischau-Brunn, südlich von Wien, als die maskierten Verdächtigen auf ihn zustürzten und ihn zu Boden warfen. Dann schlugen sie auf ihn ein und einer ritze ihm mit einem Messer ein Hakenkreuz in die Stirn, sagte Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien.

„Es sieht so aus, als kannte das Opfer die Angreifer und den Grund für den Angriff. Ihn und seine Familie zu zwingen, ihrer Heimatstadt zu verlassen“, sagte der Staatsanwalt der Agentur AFP.

Der Hauptverdächtige, wird wegen Körperverletzung und nationalsozialistischer Aktivitäten angeklagt. Der Vorfall ereignete sich Ende letzten Monats, seine Komplizen werden als „polizeibekannt“ beschrieben, sind aber noch nicht festgenommen worden, sagte Habitzl.

Er betonte, es sei noch nicht klar, ob das in den Vorfall verwickelte Opfer Verbindungen zu rechtsextremen Gruppen hatte.

Die Identität oder die ethnische Zugehörigkeit des Opfers, wurde noch nicht zur Veröffentlichung freigegeben.

 Zum NEWSLETTER anmelden
Bestellen Sie den Newsletter der Israel Nachrichten kostenlos per E-Mail und verpassen keine Top-Story mehr. Melden Sie sich HIER an.

Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2020.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Werden Sie Mitglied der ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Mitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…

Von am 15/10/2015. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.