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Grenzpolizistin Hadas Malka von einem arabischen Terroristen in Jerusalem erstochen

Die Grenzpolizistin Hadas Malka, 23, wurde am Freitagabend von einem arabischen Terroristen in der Altstadt von Jerusalem erstochen.

Grenzpolizistin Hadas Malka (Facebook)

Um ca. 7:30 Uhr am Freitagabend schossen zwei arabische Terroristen auf eine Polizeipatrouille und versuchten die Polizisten zu erstechen, bevor sie am Damaskus-Tor in der Altstadt von Jerusalem von der Polizei erschossen wurden.

Grenzpolizisten liefen an den Tatort. Unter ihnen war Kommandant Hadas Malka, 23, die später niedergestochen und lebensgefährlich verletzt wurde. Sie starb später an ihren Verletzungen im Shaare Zedek Medical Center in der Hauptstadt.

Während des Angriffs erschoss die Polizei die Angreifer.

„Der Angriff in Jerusalem ist ein erneuter Beweis für die fortgesetzte Revolution des palästinensischen Volkes gegen den Besatzer und die Intifada geht weiter, bis die volle Freiheit erreicht ist“, erklärte die Terrororganisation Hamas.

Die Fatah ‚verurteilt‘ die Tötung der Terroristen als „Kriegsverbrechen“

Die Fatah, die Regierungspartei der Palästinensischen Autonomiebehörde, die unter der Leitung des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas steht, verurteilte die israelischen Sicherheitskräfte für die Tötung der Terroristen. Sprecher Osama al-Kawasme gab eine Erklärung aus die besagt, die „Fatah verurteilt das Kriegsverbrechen das von israelischen Besatzungsmächten in Jerusalem gegen drei palästinensische Jugendliche durchgeführt wurde.“

„Das Schweigen der internationalen Gemeinschaft ermutigte Israel, das Blut der Palästinenser weiter zu vergießen“, fügte die Erklärung hinzu.

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, verurteilte die Fatah-Partei des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas. „Der Ministerpräsident fordert, dass die palästinensische Behörde den Angriff verurteilt und erwartet, dass die internationale Gemeinschaft dies auch tut“, besagt eine Erklärung aus Netanyahus Büro.

„Reine Aufstachelung zum Terrorismus“

Yoav Mordechai, Chef des Koordinators der Regierungsaktivitäten in den Territorien (COGAT), schrieb in einem arabischsprachigen Post auf der COGAT Facebook-Seite: „Die drei Jugendlichen die ihren feigen Terroranschlag in Jerusalem ausführten und eine Polizistin töteten erhielten Beileid aus der Fatah-Organisation, die behauptet, dass sie Unschuldige wären … so als ob sie aus irgendeinem Grund erschossen wurden … Das ist eine reine Aufstachelung zum Terrorismus!“

„Als Ergebnis des Angriffs wurden 250.000 Einreisegenehmigungen, die während des muslimischen Ramadan an Palästinenser ausgegeben wurden um ihre Verwandten in Israel zu besuchen, widerrufen.“

„Wer Dornen sät, wird keine Trauben ernten“, sagte Mordechai. „Ihr habt die Atmosphäre des Ramadan für die Bewohner von Judäa und Samaria ruiniert.“

Liberman: „Kein Partner für den Frieden“ auf palästinensischer Seite

„Das donnernde Schweigen, das den Terrorangriff von der Palästinensischen Autonomiebehörde begleitet und die Aussage der Fatah die behauptet, dass Israel drei unschuldige Männer ermordet habe beweist, dass es auf der anderen Seite keinen Partner für Frieden gibt“, sagte Verteidigungsminister Avigdor Liberman in einer Erklärung.

„Ich verurteile den Angriff mit Schuss- und Stechwaffen von palästinensischen Angreifern in der Nähe der Altstadt von Jerusalem, bei dem eine israelische Grenzpolizeibeamtin getötet und mindestens vier weitere Personen, darunter auch Zivilisten, verletzt wurden“, sagte Nickolay Mladenov, Sonderkoordinator der Vereinten Nationen für den Friedensprozess im Mittlerer Osten. „Meine Gedanken und Gebete sind mit den Familien der Opfer und ich wünsche den Verletzten eine schnelle Genesung.“

„Solche terroristischen Akte müssen von allen eindeutig verurteilt werden. Ich bin entsetzt, dass es wieder einmal passiert ist das solche Terrorangriffe als „heroisch“ gerechtfertigt werden. Sie sind unannehmbar und versuchen, alle in einen neuen Gewaltzyklus zu ziehen“, fügte Mladenov hinzu.

Die Grenzpolizistin ‚kämpfte tapfer gegen den Terroristen‘

In einer Erklärung auf Facebook schrieb Ministerpräsident Netanyahu am Samstag:

„Hadas begann ihren Militärdienst in der Marine und ging danach zur Grenzpolizei. Vor etwa einem Jahr begann sie ihren Dienst als Kommandant in der Einheit. Während des Angriffs kämpfte Hadas tapfer gegen die Terroristen, wurde aber leider lebensgefährlich verwundet.

„Hadas liebte das Volk von Israel und das Land Israel und ihre Offiziere und Untergebenen liebten sie. Im Namen des ganzen Volkes Israel, spreche ich der Familie mein tiefempfundenes Beileid aus.“

Netanyahu schlug auch vor, das Damaskus-Tor, das häufig Ziel von palästinensischen Terrorangriffen ist, in eine „sterile Zone“ zu verwandeln, in der Zutritt ohne Sicherheitskontrolle verboten ist.

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Von am 18/06/2017. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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