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Power: UN-Konferenz zeigt internationalen Konsens über Antisemitismus

Die allererste Generalversammlung der Vereinten Nationen über Antisemitismus zeigte „einen Konsens in der internationalen Gemeinschaft“ über die Schwere des Problems, sagte Samantha Power, die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen.

An der Konferenz in New York, nahmen Vertreter von 37 Mitgliedstaaten teil. Die Konferenz fand im Schatten der wachsenden antijüdischen Angriffe in Europa statt und richtete sich an Regierungen und die Zivilgesellschaft, um den Antisemitismus der weltweit einen Aufschwung verzeichnet zu bekämpfen.

Die Terroranschläge in diesem Monat in Paris waren ein Schwerpunkt der UN-Sitzung. Als Teil des amerikanischen Kampfes gegen den Antisemitismus, wird Präsident Barack Obama im Februar Gastgeber eines Treffen im Weißen Haus sein, sagte Power.

In einer gesonderten Erklärung über die UN-Konferenz, unterstrich Obama die Bedeutung der Versammlung:

„Antisemitische Angriffe wie der jüngste Terroranschlag auf einen koscheren Supermarkt in Paris sind eine Bedrohung, die sich über die ganze jüdische Gemeinde erstreckt“, sagte Obama. „Sie bedrohen auch die uns wichtigen Werte – Pluralismus, Vielfalt und die Freiheit der Religion und der Meinung.“

Power sagte, sie sei „erfreut“ über die Aussage des saudi-arabischen Botschafter Abdallah Al-Moualimi gewesen, dass die islamischen Länder alle Worte und Taten verurteilen, in denen zu „Hass, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit“ aufgerufen werde.

Al-Moualimi sprach zu der Versammlung im Namen der 57 nationalen Organisationen in der Islamischen Welt, die mit der UN zusammenarbeiten.

Power wante sich aber gegen Al-Moualimis Behauptung, dass die israelische Besetzung der Westbank „eine antisemitische Tat“ wäre, welche die „Menschheit bedroht“ und im Zusammenhang mit islamistischen Straftaten und Antisemitismus stehe und im Ergebnis zu Hass führt.

„Wir verurteilen alle Aussagen, die in den Antisemitismus treiben. Alles, was vermuten lässt, dass es eine Rechtfertigung für Antisemitismus ist, lehnen wir ab“, sagte Power.

Trotz dieser Widrigkeit, nannte Powers das Treffen „einen wichtigen Schritt“ im Kampf gegen den Antisemitismus in der Welt.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 23/01/2015. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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