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Golf ist keine Luxussportart!

Oder zumindest muss er es nicht sein……

Dem Golfsport wird immer nachgesagt, einer der elitärsten Sportarten zu sein. Die meist gehörten Vorurteile sind: die Eintrittsgebühren in einen Club sind übertrieben teuer, ebenso die jährlich anfallenden Mitgliedsgebühren. Wenn man eine gute Ausrüstung haben will, zahlt man ein kleines Vermögen. Und dann die Kleidervorschriften……. Und schlussendlich, bis man dann endlich alleine, also ohne „Pro“ (Trainer) auf den Platz darf, muss man unendlich viele Stunden bei diesem absolvieren, selbstverständlich gegen Bezahlung. Stimmt, und stimmt auch wieder nicht.

Sicher, Golf ist ein teurer Spass, wenn man in Betracht zieht, dass man im nicht gerade von der Sonne verwöhnten Euro überwiegend nur knapp mehr als ein halbes Jahr spielen kann!

In Israel hingegen kann man ganzjährig spielen. Es gibt zwei Golfplätze. Den renommierten Golfplatz in Caesarea, der 1961 auf Wunsch des damaligen Israelischen Staatspräsidenten Chajim Weizmann gebaut wurde und der seither permanent erweitert wurde und den kleineren Platz in Gaash. Gaash ist ein „offener“ Club.

Jeder der sich halbwegs sicher auf den Greens bewegen kann, ist ein gerne gesehener Gast. Neun Löcher bieten mit 18 Abschlägen die Möglichkeit, ein variationsreiches volles Spiel zu geniessen. Caesraea verfügt über einen 18 Loch Platz und einen frei spielbaren 9 Loch Platz. Gratis dazu gibt es traumhafte Sonnenuntergänge!

In Caesarea fand in der vergangenen Woche ein ganz besonderes Charity Turnier statt. Alcott, eine der weltweit bekanntesten Golfspielerinnen und hochanerkannte Architektin für Golfplätze hatte spontan die Aufgabe übernommen, Schirmherrin diese Turniers zu sein und reiste eigens dafür von Amerika nach Israel.

Der Reinerlös kam SHALVA zu Gute. SHALVA ist eine Organisation, die bemüht ist, das Leben von geistig und körperlich eingeschränkten Kindern und Jugendlichen zu verbessern.

Das erste Zentrum „SHALVA Beit Nachshon“ wurde von den Eltern des 1994 von Hamas entführten und getöteten Golani Soldaten Nachshon Wachsman finanziert. Ihr zweiter Sohn Raphael leidet am Down Syndrom. Nachshon hatten viele Stunden damit verbracht, seinen kleinen Bruder in die damalige Therapiestation von SHALVA zu fahren.

In wenigen Wochen öffnet das zweite, grössere Haus in Jerusalem seine Türen. Dort werden Tagespflegebetreuung, diverse Therapien, Sommeraktivitäten, Eltern-Kind-Kurse und Vieles andere angeboten.

Zahlreiche Vereine und Organisationen stellen immer wieder eine Veranstaltung in den Dienst von SHALVA: Hapoel Migdal Jerusalem, Jerusalem Marathon, kulturelle Veranstaltungen und nun eben auch der Golfsport.

Eine liebenswerte Art zu zeigen, dass Golf auf dem besten Wege ist, sich aus dem Ruf des Elitären zu befreien!

Von Esther Scheiner

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

Von am 14/05/2015. Abgelegt unter „Während Israel nicht nur vom BDS boykottiert wird…“. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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