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Arabisch-israelischer Politiker lässt US-Lobbykonferenz platzen

Der arabisch-israelische Abgeordnete Ayman Odeh lehnte es ab, sich mit der Dachorganisation amerikanischer Juden zu treffen, weil sich die Organisation die Büroräume mit der Jewish Agency teilt.

Deshalb kam es zu einem abrupten und unschönen Ende einer Reise, die zur Förderung einer größeren arabisch-jüdischen Zusammenarbeit einberufen wurde.

Ayman Odeh. Foto: GOP

Ayman Odeh. Foto: GOP

„Ich bin hierher gekommen, um die arabische Öffentlichkeit in Israel vor dem amerikanischen Volk zu vertreten“, sagte Odeh in Reaktion auf eine Erklärung die von der Konferenz der Präsidenten der großen jüdischen Organisationen abgegeben wurde, die sich durchs Odehs Weigerung „brüskiert und schockiert“ fühlen.

„Als Vertreter der Araber in Israel kann ich nicht guten Gewissens an einem Treffen in den Büros von Organisationen teilnehmen, deren Arbeit arabische Bürger aus dem Land drängt“, sagt Odeh in seiner Erklärung.

„Vertreter eines breiten Spektrums von Organisationen kamen zusammen, um ihn [Odeh] zu hören und wurden durch seine Entscheidung zu Recht verärgert“, besagt die Erklärung der Präsidenten-Konferenz.

Eine Sprecherin Odehs sagte, dass er die Aliyah, die Einwanderung von Juden nach Israel, als die Erweiterung der jüdischen Mehrheit in Israel auf Kosten der arabischen Bevölkerung sieht und das die Jewish Agency mit dem Ministerium für Absorption verantwortlich ist für die Neuankömmlinge in Israel.

Die Erklärung der Präsidenten-Konferenz besagt auch, dass Odehs Entscheidung nicht an der Lobby-Konferenz teilzunehmen, ihm die Chance genommen habe mit den US-jüdischen Gruppen zu interagieren.

 

Von am 11/12/2015. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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