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Zeugenaussagen unterstützen die Verteidigung des Soldat der in Hevron einen verwundeten Terroristen erschossen hat

Im Fall des Soldaten der vor zwei Wochen einen verwundeten arabischen Terroristen in Hevron erschossen hat, Minuten nach dem der Terrorist und ein Komplize auf einen Soldaten eingestochen und verwundet haben, gibt es neue Zeugenaussagen.

Der Kommandant des Soldaten, der Bataillonskommandeur der Kfir-Brigade, stützte in seiner Zeugenaussage die Version des Soldaten über die Ereignisse, berichtet Maariv am Freitagmorgen.

In seiner Verteidigung hatte der Soldat argumentiert, dass er den Terroristen erschossen hat weil er befürchtete, dass der eine versteckte Bombe unter seiner ungewöhnlich warmen Jacke trug.

Der Kfir-Kommandant sagte in seiner Zeugenaussage, dass, wenn er mit einer ähnlichen Situation konfrontiert wäre in der er Angst hätte, dass ein lebender Terrorist im Begriff wäre eine versteckte Bombe zur Detonation zu bringen, auch er den Terroristen erschießen würde.

Eine weitere wichtige Aussage kam bei der Untersuchung von einem Kameraden des Soldaten der am Tatort war und der sagte, dass „der Terrorist verdächtig aussah weil er eine Jacke trug unter der er eine Bombe versteckt haben könnte.“

Der Zugführer, der die Leiche des Terroristen kontrollierte als er am Tatort eintraf sagte, dass er Bedenken hatte das der Terrorist einen Bombengürtel unter der Jacke hatte und den Sicherheitskräften sagte, sie sollten einen Bombenexperten rufen.

Ein anderer Soldat, der den verwundeten Terroristen bewachte – wie im Video des Vorfalls zu sehen – sagte, dass er von seinem Kommandanten aufgefordert wurde den Terroristen zu schützen.

Er berichtete, dass der Soldat der den Terroristen erschossen hat ihn fragte: „Was ist das, der Terrorist ist am Leben?“ Darauf sagte ich ihm: „Ja, wir können ihn nicht berühren, offenbar hat er eine Bombe dabei. Wir müssen auf einen Bombenexperten warten.“

Im Untersuchungsausschuss bestätigten der Magen David Adom (MDA) und ein CID-Offizier, dass die Bedenken über einen Bombengürtel nicht ausgeschlossen werden können.

Diese Zeugenaussagen stärken die Version der Ereignisse und die Verteidigung des Soldaten, dass er den Terroristen aus Bedenken erschossen hat, dieser könnte eine Bombe zur Detonation bringen.

Am Donnerstag wurde beschlossen, den Soldaten auf einer offenen Militärbasis für eine weitere Woche in Haft zu halten.

Für nächste Woche wird erwartet, dass die Militärstaatsanwaltschaft Anklage wegen Totschlags gegen den Soldaten erheben wird.

 

Von am 08/04/2016. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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