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Die Einwohner von Amona vereinbaren ihre Häuser zu evakuieren

Die Bewohner der Gemeinschaft von Amona haben vereinbart, ihre Häuser vor dem Stichtag 25. Dezember zu evakuieren.

Nach der Ablehnung eines früheren Regierungsvorschlags stimmten die Bewohner von Amona am Sonntagnachmittag zu, eine gerichtliche Anordnung zur Räumung ihrer Häuser zu befolgen. Mit 42 zu 25 und zwei Enthaltungen, stimmten die Bewohner zugunsten eines neuen Angebots zur Lösung des Problems.

Amona ist eine kleine Gemeinde in Samaria, die in den neunziger Jahren erbaut wurde. Sie steht unter einem Gerichtsurteil aus dem Jahr 2014 und soll am 25. Dezember evakuiert werden, weil sie angeblich auf privatem palästinensischem Land gebaut wurde. Bis heute hat keine Einzelperson oder Gruppe Anspruch auf das Land erhoben.

Nach der Vereinbarung die am Sonntag – nach intensiven Bemühungen von Bildungsminister Bayit Yehudi (Jewish Home) und Parteichef Naftali Bennett und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu um einen Kompromiss zu erreichen – werden 24 von den 42 Familien aus Amona in benachbarte Parzellen auf dem gleichen Hügel [auf dem Amona jetzt steht] ungesiedelt werden. Diese Grundstücke, die sich auf nicht beanspruchten Flächen befinden, werden per Gesetz zu Staatsgrundstücken.

Nur 12 Familien hatten sich in einem früheren Deal bereit erklärt, auf die nahe gelegenen Grundstücke umzusiedeln.

„Nach 20 Jahren Pionierarbeit gegen alle Widerstände und nach zwei langen Jahren des unbewaffneten Kampfes haben wir beschlossen, unseren Kampf zu diesem Zeitpunkt zu beenden und die Entscheidung der Regierung zu akzeptieren, 52 neue Häuser und öffentliche Gebäude für Amona zu bauen. Diese Gebäude dienen den Bedürfnissen der Bewohner und der Gemeinschaft“, berichteten die Amona-Bewohner.

„Wir werden weiter auf der Hut sein und die Einhaltung der Verpflichtungen, die für den Bau von Häusern und öffentlichen Gebäuden in Amona gelten, befolgen. Wir danken den Tausenden von Familien, Jugendlichen und Aktivisten, die in den letzten Tagen nach Amona gekommen sind. Es ist Ihr Verdienst, dass Amona auf der Karte bleiben und mit Gottes Hilfe weiter wachsen und gedeihen wird“, fügten die Bewohner hinzu.

Auf der wöchentlichen Kabinettssitzung am frühen Sonntagmorgen sagte Netanyahu, „in den letzten Monaten, vor allem in den letzten Wochen und Tagen und gestern haben wir sehr große Anstrengungen unternommen, eine vereinbarte Lösung in Amona zu erreichen. Wir haben Dutzende Diskussionen geführt und sehr viele Vorschläge unterbreitet, einige würde ich sagen, waren sehr kreative Vorschläge. Wir taten es aus gutem Willen und aus Liebe zu dieser Siedlung.“

„Es gab keine Regierung als die jetzige, die mehr Besorgnis um die Besiedlung im Land Israel zeigte und keine Regierung wird mehr Besorgnis zeigen. Wir unternahmen jede mögliche Anstrengung“, sagte Netanyahu.

„Wir werden genau beobachten und sehen, ob der Staat seinen Versprechen nachkommt, Häuser und neue öffentliche Gebäude in Amona zu bauen“, erklärte der Vertreter der Bewohner von Amona, Ofer Inbar. „Wenn der Staat seine Versprechen nicht einhält, dann werden wir nicht zögern, unsere Anstrengungen im Namen unserer Stadt und des ganzen Landes Israels zu erneuern. Amona wird nicht wieder fallen.“

 

Von am 19/12/2016. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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