Meine Seite

Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

UN bedroht 130 israelische und 60 internationale Firmen

Einhundertdreißig israelische Unternehmen und 60 internationale Firmen werden in eine schwarze Liste aufgenommen, die von der Hohen Kommission für Menschenrechte der Vereinten Nationen vorbereitet wird, sofern sie nicht sofort aufhören, Geschäfte in Judäa und Samaria zu tätigen. Eine offizielle Liste von Unternehmen die Mitglieder der internationalen Gemeinschaft boykottieren sollen, wird im Dezember veröffentlicht, heißt es in einem am Donnerstag von Yediot Acharonot veröffentlichten Bericht.

Zeid Ra’ad Al Hussein. Foto: UNO

Die schwarze Liste ist ein „persönliches Projekt“ des Vorsitzenden der Kommission, des jordanischen Prinzen Zayed bin-Riad al-Hussein. In Schreiben an die israelischen Unternehmen werden sie von dem Komitee beschuldigt, gegen die Resolutionen der Vereinten Nationen und gegen das Völkerrecht zu verstoßen. Die in dem Bericht zitierten israelischen Regierungsbeamten erklärten, dass die Kommission die meisten Informationen über die Aktivitäten israelischer Unternehmen in Judäa und Samaria, von linken israelischen Gruppen erhalten habe.

Zu den auf der Liste stehenden Unternehmen zählen viele etablierte und bekannte Unternehmen aus den verschiedensten Branchen, darunter Angel Bakeries, die Immobilienfirmen Arison Investments, Shikun uBinui, Afrika Israel und Ashdar, die Baufirma Clal, die Mobilfunk Service-Firmen Cellcom, Partner und Motorola, Nesher Cement Works, die Supermarktketten Supersol und Rami Levy, die israelische Luft- und Raumfahrtindustrie, Sonol Tankstellen, die Café Café Restaurantkette, die Busgesellschaft Egged, das Wasserwerk Mekorot und andere. Alle haben Berichten zufolge einen Brief vom Komitee erhalten, der sie warnt, dass sie in die schwarze Liste aufgenommen werden sollen.

Ein Bericht in der Washington Post besagte, dass einige amerikanische Firmen, einschließlich AirBnB, Caterpillar, TripAdvisor und andere auch Briefe erhalten haben. In diesem Bericht heißt es, dass die USA und Israel hinter den Kulissen arbeiten, um das Problem zu entschärfen. Es ist zu beachten, dass die Aufnahme in die Liste keine rechtlichen Auswirkungen hat.

Die Hohe Kommission für Menschenrechte der Vereinten Nationen, ist seit langem für ihre anti-israelische Haltung bekannt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 hat der Rat 68 Resolutionen verabschiedet, die Israel verurteilen, etwa 50 Prozent der Entscheidungen die gegen ein bestimmtes Land gerichtet sind. Kein anderes Land erhält eine ähnliche Behandlung vom Rat.

Die anti-israelische Haltung ist so offensichtlich, dass sie ihre Relevanz für die Welt verloren hat. Die Bedrohung durch den Rat ist ein weiterer Versuch, gesetzestreue Unternehmen mit illegalen Mitteln unter Druck zu setzen. Diese Kampagne ist nichts anderes, als anti-israelische Propaganda.

 Zum NEWSLETTER anmelden
Bestellen Sie den Newsletter der Israel Nachrichten kostenlos per E-Mail und verpassen keine Top-Story mehr. Melden Sie sich HIER an.

Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2020.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Werden Sie Mitglied der ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Mitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…

Von am 26/10/2017. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

zwei + 18 =

Durch einen technischen Fehler, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet!

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.