Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Statistikbüro veröffentlicht Zahlen zur Situation von Frauen in Israel

Aus Anlass des gestrigen Internationalen Frauentags hat das Zentrale Statistikbüro Israels Zahlen zur Situation von Frauen in Israel veröffentlicht (auf Grundlage der Zahlen von 2013). Beispielhaft seien einige grundlegende oder besonders bemerkenswerte Punkte daraus genannt:

• Ende 2013 lebten rund 2.986.000 Frauen im Alter von 15 Jahren und älter in Israel. Frauen jenseits von 65 Jahren machten 11,8% der Bevölkerung aus (zum Vergleich: 9,4% Männer).

• Die durchschnittliche Lebenserwartung israelischer Frauen lag 2013 bei 83,9 Jahren (Männer 80,3).

• Der Stundenlohn von arabischen Frauen ist im Durchschnitt um 6,1% höher als der von arabischen Männern. Das liegt unter anderem daran, dass arabische Frauen im Schnitt ein höheres Bildungsniveau haben als arabische Männer.

• Zum ersten Mal wurde 2013 die Zahl der selbstständig tätigen Frauen erfasst: 31,9% aller Selbstständigen in Israel sind Frauen. Ihr Verdienst liegt bei durchschnittlich 7406 Schekel im Monat (1,7% über dem allgemeinen Durchschnittslohn von Frauen). Selbstständig tätige Männer verdienten 12440 Schekel (14% über dem allgemeinen Durchschnittslohn).

• Frauen stellten im Jahr 2014 57,8% aller akademisch Beschäftigten, zudem waren 32,8% aller Positionen im Management-Bereich und 35,5,% der Positionen im Bereich Hightech mit Frauen besetzt.

• Im akademischen Jahr 2013/14 waren 312.500 Studentinnen und Studenten in israelischen Hochschulen eingeschrieben, davon 57,3% weiblich. 1969/70 lag dieser Anteil bei 43,3%.

• Etwa 1,6 Millionen Frauen in Israel besitzen einen Führerschein, was 43% aller Führerscheinbesitzer im Land entspricht. 7% der Fahrerinnen begingen 2013 ein Verkehrsdelikt (zum Vergleich: 15% der Männer).

• Unter den Opfern von Diebstählen und Sexualdelikten ist die Zahl der Frauen höher, unter den Opfern von Gewaltdelikten waren dem gegenüber mehr Männer.

• 86% der israelischen Frauen sind nach eigener Auskunft zufrieden mit ihrem Leben.

In der Jüdischen Allgemeinen erschien heute unter der Überschrift „Wir können stolz auf das Erreichte sein“ ein Beitrag von Adi Farjon, Pressesprecherin der Botschaft des Staates Israel in Deutschland. Darin zeigt sie anhand von Beispielen aus Geschichte und Gegenwart des noch jungen jüdischen Staates, wo Gleichberechtigung erreicht wurde und was noch zu tun bleibt.

Quelle: Außenministerium/Botschaft des Staates Israel

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 Zum NEWSLETTER anmelden
Bestellen Sie den Newsletter der Israel Nachrichten kostenlos per E-Mail und verpassen keine Top-Story mehr. Melden Sie sich HIER an.

Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2020.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Werden Sie Mitglied der ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Mitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…

Von am 09/03/2015. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.