Meine Seite

Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Die vier jungen israelischen Opfer des LKW-Angriff in Jerusalem wurden identifiziert

Der von ISIS inspirierte Terrorist und die vier jungen israelischen Opfer, die ihr Leben in einem LKW-Angriff in Jerusalem verloren haben wurden identifiziert. Israelische Politiker geloben, die Geißel des islamischen Terrors zu bekämpfen.

Der Täter des LKW-Angriffs der sich am Sonntagnachmittag in Jerusalem ereignete und der das Leben von vier jungen Soldaten auslöschte und mindestens 15 Menschen ernsthaft verwundete, ist ein israelischer Araber aus Ost-Jerusalem mit offensichtlichen Verbindungen zur Terrorgruppe des islamischen Staates (ISIS).

Der Jerusalemer Terrorist wurde als der 28-jährige Fadi al-Qanbar aus dem östlichen Jerusalemer-Viertel Jabel Mukaber, einer Brutstätte des Terrors, identifiziert.

 

Die vier Totesopfer, alle IDF-Soldaten, sind: Lt. Yael Yekutiel, 20, aus Givatayim; Shir Hajaj, 22, aus Ma’aleh Adumim; Shira Tzur, 20, aus Haifa und Erez Orbach, 20, aus Alon Shvut.

Analysten des Terrorangriff haben Ähnlichkeiten zwischen dem Jerusalemer Angriff und den tödlichen Anschlägen im Jahr 2016 in Nizza und in Berlin, die beide von ISIS-Terroristen begangen wurden, festgestellt.

Premierminister Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Avigdor Liberman besuchten die Stelle des Anschlags im Jerusalemer Viertel von Armon Hanatziv, wo sie vom Jerusalemer Bezirkspolizeikommandanten Yoram Halevy informiert wurden.

Ministerpräsident Netanyahu und Verteidigungsminister Liberman über den Terroranschlag

„Wir haben in Jerusalem gerade einen unprovozierten Terroranschlag erlebt, einen mörderischen Angriff, der das Leben von vier jungen Israelis auslöschte und andere verletzte. Dies ist ein Teil des gleichen Musters das vom islamischen Staat ISIS inspiriert wurde, das wir zuerst in Frankreich, dann in Deutschland und jetzt in Jerusalem gesehen haben. Dies ist ein Teil des gleichen laufenden Kampfes gegen diese globale Geißel des neuen Terrorismus. Wir können nur gemeinsam kämpfen, aber wir müssen sie bekämpfen und wir werden sie bekämpfen“, sagte Netanyahu.

„Dieser brutale Angriff ist offensichtlich nicht aus irgendeinem anderen Grund als einem geschehen: Weil wir Juden sind und wir hier in Israel leben“, erklärte Liberman. „Es gab keinen anderen Grund und keine Notwendigkeit, nach einer Entschuldigung zu suchen – nicht nach jüdischen Siedlungen und Verhandlungen, sondern nach einem von ISIS inspirierten Angriff.“

„Wir haben hier das gesehen, was wir in Frankreich und in Berlin gesehen haben und leider haben wir es heute in Jerusalem erlebt“, fuhr Liberman fort. „Wir werden diesen Terrorismus mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen und ich bin sicher, dass wir gewinnen werden.“

‚Der Körper des Terroristen wird nie zurückgegeben‘

Der Minister für öffentliche Sicherheit Gilad Erdan schwor, dass der Körper des Terroristen niemals zurückgegeben wird, sondern „von den Sicherheitskräften an einem Ort begraben wird, zu dem die Familie und seine Anhänger keinen Zugang haben.“

„Das war ein grausamer, schmerzhafter und besonders schwerer Angriff, der zu weiteren Nachahmerattacken führen könnte. Wir werden nicht zulassen, dass dieser gemeine Terrorist oder seine Familie eine Beerdigung abhalten, wo er mit Ehre behandelt und zu anderen Angriffen angeregt wird“, so Erdan.

„Ich verlasse jetzt Israel zu einem Staatsbesuch in Georgien, obwohl mein Herz in Israel bleibt, und es ist in der Tat ein schweres Herz“, sagte Präsident Reuven Rivlin in einer Erklärung. „Ich und Nechama senden unser Beileid und Unterstützung an die Familien, die das verloren haben was sie am meisten lieben und wir beten um Kraft für die Verletzten die im Krankenhaus behandelt werden. Bei meiner Rückkehr werde ich die Familien besuchen.“

„Wir hatten keinen Moment daran gedacht, dass der Terror uns nicht wieder seine hässlichen Fratze zeigen würde und wir werden auch diesmal nicht gebrochen, aber weiterhin gegen den Terrorismus kämpfen“, fügte Präsident Rivlin hinzu. „Ich sage den Sicherheitsdiensten die ständig gegen diese Bedrohung kämpfen und jetzt besonders gefordert sind, meine volle Unterstützung zu.“

 

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende, oder werden Sie Mitglied der Israel-Nachrichten.

Von am 09/01/2017. Abgelegt unter Featured,Video. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Durch einen technischen Fehler, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet!

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.