Meine Seite

Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Das Coronavirus-Kabinett trifft sich am Dienstagnachmittag

Das Coronavirus-Kabinett wird voraussichtlich am Dienstagnachmittag zusammentreten, um eine Liste neuer Beschränkungen zu erstellen, die möglicherweise noch vor Jom Kippur eingeführt werden könnten.

Sowohl das Assuta Ashdod University Hospital als auch das Shaare Zedek Medical Center in Yerushalayim sagten am Montag, sie könnten keine Coronavirus-Fälle mehr aufnehmen. Der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, Chezy Levy, forderte die Krankenhäuser auf, keine elektiven Operationen und andere Dienstleistungen mehr anzubieten und sich stattdessen auf COVID-19 zu konzentrieren.

„Das ist dringend“, sagte er in einem Brief an die CEOs des Krankenhauses. „Ich erwarte von jedem, dass er mit persönlicher Verantwortung und Entschlossenheit handelt.“

Guy Choshen, Direktor der Coronavirus-Abteilung des Ichilov-Krankenhauses in Tel Aviv, sagte, das Krankenhaus habe begonnen, Patienten aus Yerushalayim und Distrikten im Norden Israels aufzunehmen, „weil die nicht in der Lage sind, mit dieser Zunahme der Zahl umzugehen“.

In der Zwischenzeit kündigte die IDF am Montag an, ein Feldkrankenhaus mit 200 Betten zu eröffnen, um den Patientenüberlauf auszugleichen.

Das Kabinett traf sich am Montag, um die nächsten Schritte im Kampf gegen das Coronavirus zu erörtern. Premierminister Binyamin Netanyahu und Gesundheitsminister Yuli Edelstein drängen darauf, die Beschränkungen unmittelbar nach Yom Kippur am kommenden Montag zu verschärfen. Dazu könnten strengere Beschränkungen für Privatunternehmen und mehr Beschränkungen für Demonstrationen gehören.

„Seit wir die Entscheidung über die Sperrung getroffen haben, ist die Zahl der schwerwiegenden Patienten stetig gestiegen“, sagte Netanyahu auf der Kabinettssitzung. „Daher werden wir morgen auf der Sitzung des Coronavirus-Kabinetts weitere Schritte in Betracht ziehen.“

„Jeder, der gegen die Richtlinien verstoßen hat, oder, schlimmer noch, jeder MK, der auf lockerere Beschränkungen gedrängt hat, sollte danach nicht fragen, warum die Infektionsrate steigt und sollte jetzt nicht mit Beschwerden kommen. Der Grund für die Infektionsrate sind Versammlungen und Menschen, die keine Masken tragen.“

Coronavirus-Kommissar Prof. Ronni Gamzu wird dem Corona-Kabinett seine Empfehlungen zur Möglichkeit einer Verschärfung der Schließung vorlegen. Gamzu empfiehlt, die Aktivität am Arbeitsplatz zu reduzieren, damit der Privatsektor zu 50% und der öffentliche Sektor in einem Notfallformat arbeiten. Demnach sollten auch alle Schulen geschlossen sein, breite Feiertagsversammlungen sollten verboten werden, die Märkte sollten vollständig geschlossen sein und das Verbot von Versammlungen an Jom Kippur sollte strikt durchgesetzt werden. Sukkos-Märkte würden ebenfalls geschlossen.

Laut Gamzu sollten alle Verschärfungen gemeinsam und so bald wie möglich verhängt werden, wenn das Kabinett beschließt, die am vergangenen Freitag in Kraft getretenen Beschränkungen für drei Wochen zu verschärfen.

Neben der Möglichkeit, die Schließung zu verschärfen, stellte Gamzu klar, dass die Öffentlichkeit die bisherigen Anweisungen befolgte. Ihm zufolge ist es offensichtlich, dass während Rosch Haschana eine sehr hohe Resonanz auf die Beschränkungen von Versammlungen und Verkehr war, außer in Ausnahmefällen und Einzelfällen, und die Schließung von Unternehmen wurde ebenfalls respektiert.

In Bezug auf die Umrisse für die Shuls ist laut Corona-Kommissar klar, dass an den meisten Orten Anstrengungen unternommen wurden, um die Richtlinien zu erfüllen. Daneben gab es in einigen Gemeinden eine Reihe von Verstößen.

Am Dienstag berichtete das Gesundheitsministerium, dass am Montag 3.843 neue Fälle sowie zwischen Mitternacht und Dienstagmorgen weitere 413 diagnostiziert wurden. Am Montag wurden jedoch nur etwa 33.119 Personen untersucht, was bedeutet, dass ungefähr 11,6% von ihnen oder etwa jeder neunte positiv auf das Virus getestet wurde.

In den Krankenhäusern des Landes werden mehr als 1.300 Menschen behandelt, darunter 653 Patienten in schwerem Zustand.

IN-Redaktion

 Zum NEWSLETTER anmelden
Bestellen Sie den Newsletter der Israel Nachrichten kostenlos per E-Mail und verpassen keine Top-Story mehr. Melden Sie sich HIER an.

Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2020.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Werden Sie Mitglied der ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Mitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…

Von am 22/09/2020. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

9 + drei =

Durch einen technischen Fehler, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet!

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.